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Bayern München : Als Tabellenführer ins Spitzenspiel

  • Aktualisiert am

Gut drauf: Thomas Müller und Leon Goretzka. Bild: dpa

Jetzt könnte alles wieder in den erwarteten Bahnen laufen: Rekordmeister Bayern München ist an die Spitze der Fußball-Bundesliga zurückgekehrt – gerade rechtzeitig vor dem Topspiel gegen RB Leipzig.

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          Als die Bayern zu Hause eintrafen, waren Thomas Müller und Kollegen bereits in heimischen Gefilden angekommen. Welches Comeback während der Rückreise des Fußball-Rekordmeisters vom 3:1 (3:1) beim FSV Mainz 05 gefeiert werden durfte, verkündete die Social-Media-Abteilung des FC Bayern sogleich der ganzen Welt. „Back on Top“ lautete die frohe Twitter-Botschaft an die Fans.

          Bundesliga

          Die angefügte Bundesliga-Tabelle nach dem 20. Spieltag und das Motto „Mia san Mia“ beseitigten jeden Zweifel. Die Münchner stehen zum ersten Mal seit über vier Monaten dort, wo sie nach eigenem Selbstverständnis hingehören: auf Platz eins. Das war zuletzt am sechsten Spieltag der Fall gewesen. Rechtzeitig vor dem Topspiel am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) gegen RB Leipzig hat das 2:2 der Sachsen im Samstagabendspiel gegen Borussia Mönchengladbach dafür gesorgt, dass der Titelverteidiger an die Spitze zurückgekehrt ist.

          Torschütze Müller nahm den Tweet seines Klubs wohlwollend zur Kenntnis - versehen mit einer Aufforderung an sich und seine Mitspieler. „Immer weiter“, kommentierte der Weltmeister von 2014 die Tabelle, laut der die Bayern nach dem sechsten Sieg in Folge einen Punkt und sieben Tore vor Leipzig liegen.

          Elf Siege in 13 Spielen

          Der Erfolg bei den stark abstiegsbedrohten Mainzern war nie gefährdet. Vor 33.305 Zuschauern sorgten Robert Lewandowski mit seinem 150. Tor für den FCB (8.), Müller (14.) und Thiago (26.) schnell für klare Verhältnisse. Danach ließen es die Bayern weitgehend ruhig angehen. Das Tor von Jeremiah St. Juste (45.) änderte nichts an der vierten FSV-Niederlage in Folge. Die Münchner, die mit 58 Toren nach 20 Spielen einen neuen Klubrekord aufstellten, feierten den achten Dreier in Mainz nacheinander.

          Erfolgstrainer Hansi Flick, unter dem die Bayern nunmehr 11 von 13 Pflichtspielen gewonnen haben, hob dennoch mahnend den Zeigefinger. „Alle wissen, dass uns noch große Aufgaben bevorstehen“, sagte der Coach: „Wir sollten nicht mit dem Träumen anfangen, sondern realistisch sein - und dazu gehört, dass wir alle Spiele mit 100 Prozent angehen.“

          Das gilt selbstverständlich auch für das kommende Punktspiel - vor dem das Starensemble von der Isar aber zunächst am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD) im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen die TSG Hoffenheim eine gelungene Generalprobe feiern möchte. „Leipzig wird gewinnen wollen, wir natürlich auch“, prophezeite Flick, der Leon Goretzka und Jerome Boateng trotz ihrer Auseinandersetzung unter der Woche im Training in die Startelf beordert hatte: „Wir haben ein Heimspiel. Wir werden uns gut vorbereiten.“

          Davon geht auch Hasan Salihamidzic aus. „Die Leipziger sind ein richtig ernstzunehmender Gegner. Aber wir sind selbstbewusst genug, um zu sagen, dass wir zu Hause gewinnen wollen“, sagte der Sportdirektor, der den psychologischen Vorteil durch die eroberte Tabellenführung auf der Bayern-Seite sieht: „Bis zum Ende der Saison sind es noch viele Spiele. Aber es ist immer gut, wenn man schnell oben ist.“

          Wenn es nach David Alaba geht, soll das bis zum Saisonende so bleiben. „Die sechs Siege in Folge geben uns sehr viel Selbstvertrauen gegeben, das wir mitnehmen wollen“, äußerte der Österreicher: „Ich sehe uns gegen Leipzig schon als Favorit. Wir wollen unser Spiel durchziehen. Wir haben wieder zu unserer gewohnten Spielweise zurückgefunden - so sind wir schwer aufzuhalten.“

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