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Beckenbauer ist begeistert : „Die Bayern sind in einer sehr starken Verfassung“

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Zwei Münchener Ehrenpräsidenten: Franz Beckenbauer (rechts) neben Uli Hoeneß, hier 2016 Bild: dpa

Vor dem Spitzenspiel gegen den BVB zeigt der FC Bayern gegen Eintracht Frankfurt eine Machtdemonstration. Das freut auch Ehrenpräsident Franz Beckenbauer, der beim Geisterspiel im Stadion war.

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          Ehrenpräsident Franz Beckenbauer zeigt sich mit der Form des FC Bayern vor dem Topspiel der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund am Dienstag (18.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) sehr zufrieden. Der 74-Jährige verfolgte das 5:2 des Tabellenführers aus München gegen Eintracht Frankfurt am Samstag in der Allianz Arena und lobte anschließend beide Teams.

          Bundesliga

          „Die Bayern sind in einer sehr starken Verfassung. Aber die Frankfurter haben auch sehr gut gespielt“, sagte Beckenbauer bei Sport1. „Unter diesen Umständen, ohne Fans und Atmosphäre, war das ein hervorragendes Fußballspiel. Kompliment an beide Mannschaften, das war wirklich sehr, sehr guter Fußball.“

          Die beiden Ehrenpräsidenten Beckenbauer und Uli Hoeneß waren zwei der wenigen zugelassenen Augenzeugen bei dem Geisterspiel. Grundsätzlich befürwortet Beckenbauer, dass die Bundesliga während der Coronavirus-Pandemie ihren Spielbetrieb wieder aufgenommen hat. „Ich denke schon, dass man das vertreten kann, wenn sich alle an die Regeln halten“, sagte er. „Es ist zwar für den Fußballfan nicht ganz befriedigend, weil er nicht ins Stadion darf. Von der Leistung der Spieler her gibt es aber keinen Unterschied.“

          Boateng mahnt

          Der frühere Fußball-Weltmeister Jérôme Boateng derweil hat nach Kritik am Profifußball in der Corona-Krise einen differenzierten Umgang angemahnt. „Ich finde, man sollte nicht mit dem Finger auf uns Fußballprofis zeigen. Wir dürfen uns alle angesprochen fühlen. Jeder sollte in diesen Zeiten ein Stück demütiger sein“, sagte der Bayern-Abwehrspieler in einem Interview der „Welt am Sonntag“. „Ein gepostetes Foto in den sozialen Netzwerken sagt nicht unbedingt etwas über die Lebensgeschichte des Spielers aus. Nur weil ein Fußballer mal Geld ausgibt, heißt das nicht, dass er nichts spendet oder überheblich ist.“

          Der 31-Jährige sprach dabei auch über den mehrmalige Weltfußballer Cristiano Ronaldo von Juventus Turin. Dieser habe „Fotos aus Privatjets gepostet und Millionen gespendet. Andere Spieler posten so was nicht, leben aber ähnlich. Jeder hat seinen eigenen Lifestyle und darf darüber selbst entscheiden. Ich finde es wichtig, dass hier nicht pauschalisiert wird“, sagte Boateng.

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