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Bayern im Trainingslager : „Das ist ein Topspieler, der uns weiterhelfen wird“

  • Aktualisiert am

Nach seiner Operation zum ersten Mal im vollen Mannschaftstraining: Lucas Hernández während des Trainingslagers der Münchner Bild: dpa

Am Dienstag startete der FC Bayern ins Trainingslager am Tegernsee. Mit dabei ist Neuzugang Lucas Hernández. Nach seiner Operation steht er erstmals im Münchner Mannschaftstraining. Auch Sané ist unter den Spielern ein Thema.

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          Bestaunt wurde der FC Bayern zum Start des Trainingslagers am Tegernsee auch ohne Leroy Sané. Während das Rätselraten um den deutschen Nationalspieler von Manchester City weiterging, machte Trainer Niko Kovac aus seiner ersten Einheit am Dienstag in Rottach-Egern kein Geheimnis.

          Vor über 2000 Zuschauern ließ der 47-Jährige seine Stars um den erstmals im Mannschaftskreis trainierenden Rekordneuzugang Lucas Hernández schwitzen. „Das ist ein Topspieler, der uns weiterhelfen wird“, sagte Nationalspieler Niklas Süle nach der harten Einheit. „Wir arbeiten hart, wie man gesehen hat, damit wir in eine gute Verfassung für die ganze Saison kommen.“

          Ob es während der intensiven Trainingstage am Tegernsee Klarheit um die Königspersonalie Sané gibt, ist offen. Manchester City schwieg sich auch am Dienstag über das Ausmaß der Verletzung des 23-Jährigen aus. Die Nationalmannschaftskollegen Süle und Leon Goretzka hielten sich bei dem Thema Sané auch zurück.

          Spekulationen um Sanés Verletzung

          Natürlich schreibe er mit dem „alten Freund“, sagte Goretzka, „aber ich bitte um Verständnis, dass ich da keine WhatsApp-Verläufe preisgeben werde.“ Goretzka bat auch darum, in seine Aussagen nichts hineinzuinterpretieren. „Ich habe auch vor zwei Jahren mit ihm geschrieben, sogar schon – wie alt ist man in der fünften Klasse?“

          Süle steht nicht in einem derartigen Austausch mit Sané. „Ich habe noch nicht mit ihm geschrieben. Ich weiß nicht, was er hat. Er wird es wahrscheinlich selber öffentlich machen“, sagte der Innenverteidiger und scherzte. „Ich bin nicht sein Pressesprecher.“ Der umworbene Flügelspieler von Manchester City hatte am Sonntag beim Sieg im Supercup gegen den FC Liverpool eine Blessur am Knie erlitten. Wann eine Diagnose mitgeteilt wird, ist nicht bekannt.

          „Der erste Eindruck war nicht gut, aber ich glaube, es ist nicht schlimm“, hatte City-Trainer Pep Guardiola orakelt. Das Kalkül des schwer ausrechenbaren Münchner Ex-Coaches in der spannenden Personalfrage ist kaum abzuschätzen. Die Bayern-Bosse, die zur Sané-Thematik schweigen, wollen den Nationalspieler unbedingt - und sind zu einer Rekordausgabe im dreistelligen Millionenbereich bereit. Medial wird jedenfalls munter weiter spekuliert. Die britische Zeitung „Manchester Evening News“ berichtete am Dienstag, ein Angebot des FC Bayern an Man City stehe noch aus.

          „Wichtig für die ganze Saison“

          Bislang teuerster Bayern- und Bundesligaeinkauf ist Hernández. Der französische Weltmeister, der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid verpflichtet worden war, lief am Dienstag in der oberbayerischen Bergidylle erstmals im Teamtraining für seinen neuen Arbeitgeber auf. Der 23-Jährige war im März am Knie operiert worden.

          David Alaba, Javi Martínez und Thiago absolvierten zum Auftakt ein individuelles Programm. Bis zum Samstag bereiten sich die Münchner auf die nächsten Aufgaben vor. Am Montag steht das Erstrundenspiel im DFB-Pokal bei Energie Cottbus an. „Wir bereiten uns schon auf das Spiel vor, aber das Trainingslager ist wichtig für die ganze Saison“, sagte Goretzka. Vier Tage nach dem Cottbus-Match eröffnet der deutsche Fußball-Meister die neue Bundesliga-Saison.

          Die Ablöse von Sané würde die von Hernández klar übertreffen. Aber ob der 23-Jährige tatsächlich kommt oder der erhoffte Wunschtransfer doch noch platzt, bleibt abzuwarten. Manchester City hat jedenfalls noch bis Donnerstag Zeit, sich für den Fall der Fälle mit einem Ersatz für Sané zu versorgen. Dann schließt das Transferfenster in England. Verkäufe sind aber weiter möglich. In der Bundesliga schließt das Transferfenster in diesem Jahr am 2. September.

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