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Bayer Leverkusen : Kai Havertz und die große Freiheit

  • -Aktualisiert am

Fühlt sich glücklich und leicht: Kai Havertz von Bayer Leverkusen Bild: Picture-Alliance

Bayer Leverkusen ist in der Bundesliga das Team der Stunde und der in die Sturmspitze versetzte Nationalspieler Kai Havertz sein wertvollster Mann. Aber wie lange noch? Nun macht er eine interessante Andeutung.

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          Die Zauberfüße steckten längst in blauen Badeschlappen, als Kai Havertz von dem süßen Frühlingsglück berichtete, das er in diesen Tagen empfindet. „Ich habe eine freie Rolle und fühle mich nicht gebunden“, erklärte der Nationalspieler von Bayer Leverkusen nach dem souveränen 3:1-Sieg bei Borussia Mönchengladbach. Damit formulierte er einen schönen Satz, der sich in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen betrachten ließ. Konkret ging es um seine Versetzung aus dem Mittelfeld in die Sturmspitze, wo Havertz nach seinen beiden Treffern in Bremen vor einer Woche nun wieder zwei Tore geschossen hatte.

          Bundesliga

          „Sie waren sehr eiskalt vor dem Tor“, sagte Gladbachs Außenverteidiger Stefan Lainer und muss damit zuallererst Havertz gemeint haben, der für Abwehrreihen fast nicht greifbar ist mit seinen klugen Laufwegen, mit seiner Vielseitigkeit und seiner Effizienz. Mit acht Toren und vier Vorlagen ist er der beste Bundesligascorer der Rückrunde. In jedem der jüngsten zehn Pflichtspiele war Havertz an mindestens einem Treffer beteiligt, wettbewerbsübergreifend blickt er in diesem Zeitraum auf eine Bilanz von neun Treffern und sechs Vorlagen zurück. Kein Wunder, dass er sich glücklich und leicht fühlt. Oder spielte Havertz mit seinen Gedanken zur Freiheit heimlich auf seine Zukunftsüberlegungen an?

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