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1:0 in Frankfurt : Leverkusener Sieg der Eleganz

  • -Aktualisiert am

Leverkusen in Überzahl und überlegen gegen Frankfurt Bild: HALISCH/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Bayer Leverkusen hätte sich die Sache leichter machen können, gewinnt gegen eine gewohnt aggressive Frankfurter Eintracht aber letztlich denkbar knapp.

          Bayer Leverkusen hat seinen Vormarsch in der Fußball-Bundesliga fortgesetzt. Am Samstag besiegte die Mannschaft von Trainer Heiko Herrlich die Frankfurter Eintracht in deren Stadion 1:0 und rückte zum ersten Mal in dieser Saison auf Platz sechs vor, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt. Die Werkself ist seit dem 20.September unbesiegt. Volland erzielte in der 76. Minute das Tor des Tages.

          Peter Heß

          Sportredakteur.

          Die Leverkusener hätten sich die Sache leichter machen können, in dem sie ihre großen Chancen Ende der ersten Halbzeit genutzt hätten. Nach zwei Pfostentreffern von Alario für Bayer biss sich die Eintracht in die Partie zurück und hätte ebenso in Führung gehen können. Am Ende siegte die spielerisch bessere Mannschaft gegen die aggressivere.

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          25 Minuten lang begnügte sich Leverkusen damit, die Lage zu sondieren. Die Frage: „Wie gefährlich ist die Eintracht?“ beschäftigte die Werkself mehr als die Frage: „Wie ist die Abwehr der Hessen zu knacken?“ Als die Frankfurter ihren schlichten Spielaufbau und ihre ungenügende Passgenauigkeit offenbart hatten, begannen die Leverkusener, entschlossener und direkter ihren Weg vor das Frankfurter Tor zu suchen, mit einer Absicherung weniger. Die Folge: Zwei Pfostentreffer und drei weitere gute Torchancen bis zur Halbzeit.

          Dass die Eintracht mit einem 0:0 in die Kabine durfte, hatte sie dem Schusspech des Gegners zu verdanken. In der 29. Minute setzte Alario nach einem Freistoß von Brandt den Ball an den rechten Innenpfosten des Eintracht-Tores und in der 32. Minute traf der 25 Jahre alte Argentinier den linken Außenpfosten. Die gewohnt aggressiven Frankfurter bekamen die wendigen und ballvirtuosen Leverkusener nicht mehr zu fassen.

          Das änderte sich mit Wiederanpfiff. Leverkusen wirkte weiter elegant, aber nicht mehr so zwingend. Und die Frankfurter erarbeiteten sich gute Chancen, ein bisschen nach dem Zufallsprinzip, aber immerhin. Rebic prüfte Leno in der 49. und 60. Minute mit wuchtigen Schüssen. Die Eintracht witterte ihre Chance und warf sich in jeden Zweikampf. Ein paar Minuten ging es hoch her, doch den Aktionen der Eintracht fehlte es an Klarheit, um zu einem kontrollierten Abschluss zu kommen. Genau diese Klarheit legte Bayer bei einem Konter (76.) an den Tag. Am Ende einer zwingenden Pass-Kette gelang Volland das 1:0.

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