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2:1 in Leipzig : Köln schließt zum HSV auf

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Sieg in Leipzig: Vincdent Koziello erzielt das 1:1, Jonas Hector jubelt mit (recht) Bild: AFP

Auswärtssieg des Tabellenletzten: Der 1. FC Köln weckt ein bisschen Hoffnung auf den Klassenverbleib. In Leipzig drehen Koziello und Bittencourt die Partie.

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          Der 1. FC Köln hat mit einem überraschenden Auswärtssieg bei RB Leipzig die kleine Hoffnung auf den Klassenverbleib genährt. Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga siegte 2:1 (0:1) beim Sechsten, zog nach Punkten mit dem Hamburger SV gleich und verkürzte den Rückstand auf den Relegationsplatz auf sieben Punkte. Vincent Koziello (70.) und Leonardo Bittencourt (77.) erzielten am Sonntag vor 31 793 Zuschauern in der Red Bull Arena die Tore für den FC. Jean-Kévin Augustin (5.) hatte die Sachsen in Führung gebracht. Die Champions-League-Hoffnungen von RB erlitten durch die Niederlage einen herben Dämpfer. „Wir hätten eigentlich 2:0, 3:0 in Führung gehen müssen. Wenn du in der zweiten Hälfte so auftrittst, dann hast du auch nichts verdient“, sagte Marcel Sabitzer. Trainer Ralph Hasenhüttl kritisierte: „Du musst einfach das Ergebnis frühzeitig klarmachen. Die Kaltschnäuzigkeit vorm Tor, die hat heute gefehlt.“

          Die Gastgeber ließen den Ball von Beginn an laufen, suchten die Lücke in der Kölner Defensive und fanden sie bereits in der fünften Minute. Bruma brachte den Ball von links in den Strafraum. Dort scheiterte Ademola Lookman mit seinem Versuch zunächst am Pfosten, doch Augustin hatte keine Mühe, den Abpraller ins leere Tor zu schieben. Die Kölner brauchten einige Minuten, um den frühen Rückstand zu verarbeiten. Torjäger Simon Terodde, der seine Gehirnerschütterung vom 1:1 gegen Hannover 96 auskuriert hatte, scheiterte mit einem Kopfball an Péter Gulácsi im Leipziger Tor (9.).

          Bundesliga

          Dann war wieder RB dran: Augustin schoss aus leicht spitzem Winkel drüber (20.). Bei den Gastgebern saß Nationalspieler Timo Werner zunächst nur auf der Bank. Dafür feierte Emil Forsberg sein Startelf-Debüt in diesem Jahr. Er forderte die Bälle, hatte viele gute Ideen. Auch wenn nicht alles klappte: Der schwedische Spielmacher tat seiner Mannschaft sichtlich gut. Genau wie Torschütze Augustin, der auch die nächste Leipziger Chance hatte, jedoch freistehend an Kölns Keeper Timo Horn scheiterte (29.). Spätestens nachdem Marcel Sabitzer (31.) und Forsberg (39.) weitere dicke Gelegenheiten der Gastgeber vergeben hatten, musste sich Leipzig mangelnde Chancenverwertung vorwerfen lassen. Fast hätte sich das noch vor der Pause gerächt, doch Jorge Meré stand bei seinem vermeintlichen Kopfballtor zum 1:1 im Abseits (45.). Nach dem Seitenwechsel kam der FC besser ins Spiel.

          Köln immer druckvoller

          Die Gäste drängten Leipzig phasenweise weit zurück, konnten sich allerdings bis zur 67. Minute keine klaren Torchancen erspielen. Dann probierte es der eingewechselte Leonardo Bittencourt mit einem Schlenzer, verfehlte sein Ziel jedoch. Im Gegenzug scheiterte Augustin an Horn - die letzte Aktion des 20-Jährigen. Anschließend verließ er für Timo Werner den Platz (68.).

          Der Stürmer war gerade auf dem Platz, da glich der FC aus. Winterneuzugang Koziello traf von der Strafraumgrenze in die Ecke. Und es kam noch besser für die Rheinländer: Der eingewechselte Bittencourt ließ die Gäste mit seinem Treffer zehn Minuten vor dem Ende erneut jubeln - und kurze Zeit später den Auswärtssieg feiern. „Es ist egal, wer die Tore schießt. Wir haben jedes Spiel ein Endspiel und wir müssen gewinnen, egal wie“, sagte Bittencourt. „Das ist uns heute bei einem starken Gegner gelungen.“

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