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0:0 gegen Freiburg : Keine Tore auf der Bielefelder Alm

  • Aktualisiert am

Auch in dieser Szene fiel kein Tor für Bielefeld gegen Freiburg. Bild: dpa

Mit einem Sieg wollten beide Teams in die neue Saison in der Bundesliga starten. Daraus wird bei der Rückkehr der Fans nichts. Die sehen noch nicht einmal einen Treffer bei Bielefeld gegen Freiburg.

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          Endlich wieder Bundesliga, endlich wieder Zuschauer – aber keine Tore: Arminia Bielefeld und der SC Freiburg sind mit einem 0:0 in die Saison gestartet. Die erste Nullnummer der Spielzeit 2021/22 war dennoch ein unterhaltsames Spiel.

          Bundesliga

          Bester Mann auf dem Feld war Stefan Ortega. Der Bielefelder Torhüter war nach einer guten Vorsaison beim FC Bayern gehandelt worden und hatte von Bundestrainer Joachim Löw den Wink bekommen, sich im Falle einer Verletzung für die EM bereit zu halten. Die Badener punkteten damit zum ersten Mal seit 1987 und nach vier Niederlagen bei den Ostwestfalen, für die der fünfte Erfolg hintereinander gegen denselben Verein einen Klubrekord bedeutet hätte.

          Die 13.750 Zuschauer schienen regelrecht beseelt von ihrer Rückkehr ins Stadion und dem schönen Sommerwetter. Sie machten Lärm, als sei die Arena nicht nur offiziell ausverkauft, sondern auch komplett voll und klatschten auch nach dem Schlusspfiff zufrieden. Während die Freiburger logischerweise ohne Neuzugang aufliefen, da sie im Sommer gar keinen verpflichtet hatten, begannen bei der Arminia im früheren Schalker Alessandro Schöpf im Mittelfeld sowie dem vom FC Sochaux geholten Stürmer Brian Lasme deren zwei. Sechs weitere saßen auf der Bank, der unter der Woche aus Nürnberg geholte Robin Hack (ab der 67. Minute, der ehemalige Auer Florian Krüger (77.) und der auf Kiel geholte Janni Serra (90.) kamen im Spielverlauf zu ihren Bundesliga-Debüts für Bielefeld.

          Beide Teams begannen durchaus schwungvoll, gewährten dem Gegner mit ihrer taktischen Disziplin aber zunächst kaum Torgelegenheiten. Die erste gab es demnach nach einer Ecke, als Ortega den Kopfball von Nicolas Höfler parierte (18.). Auch die zweite gute Chance hat Freiburg. Wieder nach einer Standard-Situation. Doch Ortega hielt auch gegen Nico Schlotterbeck, der nach einem Freistoß von Vincenzo Grifo aus kurzer Distanz zum Schuss gekommen war (31.). Die beste Chance der Arminia vor der Pause war noch ein Schuss von Lasme, der aus 20 Metern verzog (26.).

          Doch keine zwei Minuten nach der Pause hätte Masaya Okugawa die Bielefelder in Führung bringen müssen. Der Japaner tauchte alleine vor SC-Keeper Mark Flekken auf, agierte aber im ersten wie im zweiten Versuch zu hektisch. Danach drehte Freiburg wieder auf, doch Ortega war weiter in Top-Form, parierte gegen Lucas Höler (55.) und Jonathan Schmid glänzend (57.). Die Freiburger schienen dem Siegtreffer meist näher, in der Nachspielzeit köpfte der eingewechselte Ermedin Demirovic knapp daneben.

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