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Zweite Bundesliga : Aufregung beim Bielefelder Spiel in Aue

  • Aktualisiert am

Bielefeld kam in Aue nur zu einem Punkt. Bild: dpa

Der Spitzenreiter besteht die schwere Aufgabe in Aue ohne Niederlage. Die Arminia kommt zu einem torlosen Remis und bleibt auf Platz eins. Diskussionen gibt es nach einem Kopfball von Torjäger Fabian Klos.

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          Tabellenführer Arminia Bielefeld ist im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga zumindest ein weiterer Teilerfolg gelungen. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus kam am 20. Zweitliga-Spieltag bei Erzgebirge Aue zu einem 0:0. Die Sachsen sind die heimstärkste Mannschaft der Liga. Vor 9000 Zuschauern baute Bielefeld mit seiner zweiten Nullnummer der Saison seinen Vorsprung vor dem zweitplazierten HSV vorübergehend auf vier Punkte aus.

          2. Bundesliga

          In einem sehr intensiven Spiel gab es zunächst kaum Chancen. Dafür war die Aufregung nach 30 Minuten umso größer: Einen Kopfball von Arminia-Torjäger Fabian Klos rettet Aue-Keeper Martin Männel mit einer Glanzparade, doch der Ball hatte die Torlinie womöglich überschritten. In Aue gibt es zwar den Videobeweis, aber keine Torlinientechnik, weshalb es beim 0:0 blieb.

          Kurz vor der Pause nutzte Klos (44.) einen Fehler von Jacob Rasmussen wenige Meter vor dem Tor, doch der Winkel war schon zu spitz. Direkt nach der Pause erhöhte Bielefeld den Druck, doch mehr als ein Schuss von Andreas Voglsammer (53.) sprang in dieser Phase nicht heraus. Mit zunehmender Spieldauer verflachte das Niveau der Partie, so dass das torlose Unentschieden nur folgerichtig war.

          Kurz vor Spielende (85.) musste Vogelsammer verletzt den Platz verlassen. Der Stürmer, der mit zehn Toren und fünf Vorlagen drittbester Scorer der zweiten Bundesliga ist, zog sich nach Angaben des Vereins einen Mittelfußbruch zu und wird der Arminia wohl längere Zeit fehlen. Glimpflicher kamen Mittelfeldspieler Manuel Prietl (leichte Gehirnerschütterung) und Cedric Brunner (Platzwunde am Kopf) davon. Beide sollen zu Beginn der Woche das Training wieder aufnehmen können.

          Die Spielvereinigung Greuther Fürth nimmt derweil die Aufstiegsplätze in der zweiten Bundesliga ins Visier. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl siegte nach einer souveränen Vorstellung beim SSV Jahn Regensburg mit 2:0 (2:0) und kletterte vorübergehend auf den vierten Tabellenplatz. Der Rückstand der Franken auf den Dritten VfB Stuttgart beträgt vorerst nur noch drei Punkte.

          Mit einem Doppelschlag innerhalb von vier Minuten schossen Maximilian Wittek (11. Minute) und Havard Nielsen (15.) die effektiven Fürther vor 11.013 Zuschauern schon in der ersten Hälfte komfortabel in Führung. Die offensiv viel zu harmlosen Regensburger verloren erstmals seit sechs Partien wieder ein Heimspiel und belegen den siebten Tabellenrang.

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