https://www.faz.net/-gtm-89rxa

Hahn über Foul von Geis : „Ich dachte, mein Bein sei ab“

  • Aktualisiert am

„Im ersten Moment war natürlich Wut da“: Andre Hahn mit seiner Verletzung am Boden. Bild: dpa

Mit einem brutalen Foul verletzte der Schalker Johannes Geis seinen Gegenspieler Andre Hahn schwer. Nun spricht der Gladbacher über die Szene und die Entschuldigung von Geis.

          1 Min.

          André Hahn hatte nach dem harten Foul von Johannes Geis zunächst große Angst: „Ich habe mich nicht getraut hinzuschauen, da ich dachte, mein Bein sei ab oder es hinge daneben“, sagte der Gladbacher Fußball-Profi der „Sport Bild“. „Deshalb habe ich es vorsichtig abgetastet und dann zum Glück gemerkt, dass es kein offener Bruch war und noch alles dran ist.“

          „Im ersten Moment war natürlich Wut da, als ich gesehen habe, wie er da auf Kniehöhe reinschießt“, erklärte der Offensivspieler. „Aber er hat dann eine SMS geschrieben und sich entschuldigt.“ Diese Entschuldigung habe Hahn akzeptiert. „Ich weiß ja, dass er eigentlich kein Spieler ist, der Gegner kaputt tritt“, sagte er.

          Hahn hatte sich am zehnten Spieltag in der Partie von Borussia Mönchengladbach gegen den FC Schalke 04 nach einer rüden Attacke von Johannes Geis eine Fraktur des Schienbeinkopfes und einen Außenmeniskusriss zugezogen. Der Schalker Geis wurde anschließend für fünf Pflichtspiele gesperrt. Hahn fällt für den Rest der Hinrunde aus. In der zweiten Saisonhälfte könnte Hahn bei gutem Heilungsverlauf sein Comeback geben.

          Übeltäter Johannes Geis bekam von Schiedsrichter Wolfgang Stark die Rote Karte. Bilderstrecke
          Übeltäter Johannes Geis bekam von Schiedsrichter Wolfgang Stark die Rote Karte. :

          „Ich war brutal erleichtert, da ich echt mit dem Schlimmsten gerechnet hatte, einem Kreuzbandriss.“ Bei dieser Verletzung wäre Hahn mindestens sechs Monate ausgefallen. „Natürlich ist es deprimierend, dass ich jetzt wieder drei, vier Monate ausfalle“, sagte Hahn. „Aber ich muss das Positive sehen, nach vorne schauen. Ich bin ein Kämpfer und komme wieder!“

          Der Nationalspieler sprach sich zudem für einen Verbleib von Interimstrainer André Schubert aus: „Ich wäre dafür. Er ist in der Situation genau der richtige Mann. Wir spielen wieder mutig, offensiv und erfolgreich“, erklärte Hahn. Zudem spreche Schubert viel mit den Spielern. „Seine Ansprache ist top. Auch als ich nicht gespielt habe, hat er mir immer das Gefühl gegeben, dass ich nah dran bin.“

          Hey Leute,ich hätte gerne für andere Schlagzeilen gesorgt gestern und mir und Euch den Riesenschreck erspart! Aber...

          Posted by André Hahn on Montag, 26. Oktober 2015


          Weitere Themen

          Europäische Charme-Offensive

          Ryder Cup : Europäische Charme-Offensive

          Ryder-Cup-Kapitän Harrington lässt sich einiges einfallen, um die Herzen der Zuschauer zu gewinnen. Die Titelverteidigung wird schwierig, denn die Amerikaner treten mit einem starken Aufgebot an.

          Topmeldungen

          Wahlplakate in Berlin

          Nach der Wahl : Was spricht für welche Koalition?

          Wo sind Brücken, wo sind Hindernisse in den bevorstehenden Sondierungen? Ampel und Jamaika liegen gar nicht so weit auseinander. Insofern gilt: Grüne und FDP suchen sich den Kanzler.
          Urbanes Gärtnern auf dem Tempelhofer Feld in Berlin

          Wege aus der Wohnungskrise : Bullerbü statt Babylon?

          Der grüne Traum vom innerstädtischen Blühstreifen begeistert die Wohlhabenden in Prenzlauer Berg. Was ist aber mit Marzahn oder Hellersdorf? Bei der Wahl, nicht nur in Berlin, geht es darum, wie wir wohnen werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.