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Alkoholverbot beim Fußball : Das Bier bleibt im Fass

  • -Aktualisiert am

Becher leer: In deutschen Stadien soll es vorerst keinen Alkohol mehr geben. Bild: Picture-Alliance

Wenn in Deutschland wieder Fans in die Fußballstadien dürfen, soll es dort laut Plänen der Bundesliga keinen Alkohol geben. Das erhitzt so manches Gemüt, überraschenderweise nicht nur unter den Anhängern.

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          Dazu gehört Mut: die deutschen Fußballfans alkoholtechnisch trockenzulegen. Wahrscheinlich war Christian Seifert, der Chef der Deutschen Fußball-Liga, nur deshalb fähig, ernsthaft ein Alkoholverbot in den Stadien vorzuschlagen – vorausgesetzt, es werden überhaupt wieder Fans zugelassen in nächster Zeit –, weil er kein Traditionsfußballer ist.

          Der Mann ist Manager. Als solcher ist er überzeugt, dass es Aufgabe der Vereine ist, der Politik und den Gesundheitsämtern ein vernünftiges Konzept vorzulegen, nach dem man wieder Zuschauer zu den Bundesligaspielen zulassen und das Infektionsrisiko trotzdem gering halten könnte. Und nicht etwa, solchen Fans die Treue zu halten, die trotz Pandemie während des Spiels weiter ihre Hopfen-Kaltschale verklappen müssen.

          Aber klar: Man muss Prioritäten setzen. Darum ging die Abstimmung unter den Klubs diese Woche sehr knapp aus. Drei Umfaller, und das Konzept wäre an der Promillefrage gescheitert. Auch Eintracht Frankfurt kämpfte fürs fußballbegleitende Schlucken. Daheim können sie ja ihren Ebbelwei auch gerne stürzen: Der Babba drückt uff de Fernseh-Knopp, und hopp – Schobbe in de Kopp.

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