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Ärger beim 1. FC Köln : „Das machen die Stars“

  • Aktualisiert am

Der 1. FC Köln müht sich in Richtung Bundesliga. Bild: dpa

Der 1. FC Köln steht dicht vor dem Aufstieg in die Bundesliga. Doch im Klub gibt es einen Machtkampf. Und auch in der Mannschaft scheint einiges durcheinander, wie die bemerkenswerte Aussage eines Spielers zeigt.

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          Vier Spiele müssen die Kölner noch halbwegs in Würde durchstehen, bevor sie wieder dort spielen, wo sich der 1. FC seit jeher sieht. Das scheint eine schwere Aufgabe zu sein mit acht Punkten Vorsprung vor dem Relegationsrang. 0:3 in Dresden, die siebte Saisonniederlage für den nominellen Primus.

          Was war da los? Nichts im Angriff trotz der Star-Besetzung. Während die Sachsen mit der zweiten Garde zuschlugen: Eins, zwei, drei – falls Timo Horn im Kölner Tor nicht so gut widerstanden hätte, dem 1:8 in der Hinrunde wäre eine angemessene Revanche gefolgt. Was auf eine Überforderung der Kölner Defensive schließen lässt, so kurz vor der kölschen Wiederaufstiegsparty. Weil sie offenbart, was dem Team auf seinem von ehemaligen kölschen Fußball-Größen vorgegebenen Traumpfad zurück in die Herrlichkeit der siebziger Jahre fehlt: eine umfassende Erstklassigkeit. Wenn schon Dresden oder gar die offensiv so schwachen Duisburger gegen Köln treffen, was passiert dann bei Spielen gegen die Bayern, Dortmund, Leipzig oder Frankfurt?

          Kenner des Kölner Klubs sprechen angesichts der jüngsten Auftritte von eine Spiegelung des inneren Zustands. Der Machtkampf um die Führung des Vereins hat mit dem Rücktritt von Präsident Spinner erst Fahrt aufgenommen. Auf dem Platz scheint auch einiges durcheinander. Profi Drexler verweigerte nach dem 0:3 eine Erklärung und verwies im Vorübergehen auf höhere Instanzen im Team: „Das machen die Stars.“ Wie heißt es noch in der Höhner-Hymne? „Nur zesamme simmer stark FC Kölle!“

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