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Hütter verlässt die Eintracht : Schlag ins Gesicht

In der nächsten Saison nicht mehr in Frankfurt: Trainer Adi Hütter Bild: dpa

Dass Spieler gehen, wenn es läuft, ist im Fußball akzeptierte Wirklichkeit. Das vorzeitige Bye-bye von Sportvorständen und Trainern aber nicht. Vor allem, wenn darin kein sportlicher Aufstieg erkennbar ist.

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          Die Fans der Frankfurter Eintracht reiben sich in diesen Tagen aus mehreren Gründen die Augen: zum einen, wenn sie voller Begeisterung auf den Rasen schauen, wo ihrem Team ein glanzvoller Aufstieg gelingt, wie ihn die Bundesliga seit dem Comeback von Borussia Dortmund unter Klopp nicht mehr erlebt hat. Aber auch, wenn sie irritiert auf die Trainerbank und die Tribüne blicken, wo die Macher dieses Erfolgs sich schon kurz vor dem Höhepunkt vom Acker machen.

          Bundesliga

          Sportvorstand Bobic hat bereits vor einigen Wochen seinen Rückzug angekündigt und einen Blick auf Hertha BSC geworfen. Nun hat Trainer Hütter seinen Absprung nach Mönchengladbach verkündet. Dabei werden in Frankfurt gerade ein paar traditionelle Werte in Frage gestellt. Solche, die viele Fans nicht nur vage im Kopf haben, sondern die ihnen tatsächlich noch etwas bedeuten, selbst im Profifußball.

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