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Ablösefrei vom HSV : Mahdavikia kommt zur Eintracht

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Unterschrieb für drei Jahre in Frankfurt: Mehdi Mahdavikia Bild: dpa

Bei der Eintracht soll Mehdi Mahdavikia im Mittelfeld den abwanderungswilligen Albert Streit ersetzen. Seit 2006 führt der bald 30 Jahre alte Fußballer die iranische Nationalmannschaft an. Beim Hamburger SV war Mahdavikia Stammspieler.

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          Die Frankfurter Eintracht ist bei der Zusammenstellung ihrer Mannschaft für die kommende Saison der Fußball-Bundesliga am Freitag wieder einen Schritt weitergekommen. Vom Hamburger SV wird der bald 30 Jahre alte Mehdi Mahdavikia nach Frankfurt wechseln. Der iranische Nationalspieler unterschrieb nach letzten Verhandlungsgesprächen auf der Geschäftsstelle in der Arena einen Dreijahresvertrag und wird an diesem Samstag im Rahmen einer Pressekonferenz offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt.

          Mahdavikia, geboren am 24. Juli 1977, ist nach dem japanischen Nationalspieler Junichi Inamoto, der von Galatasaray Istanbul nach Frankfurt wechseln wird, und nach Kreso Ljubicic aus der Jugend der Frankfurter Eintracht der dritte Neuzugang für die kommende Spielzeit. Als Abgänge stehen bisher drei Spieler fest. Jermaine Jones wechselt zu Schalke 04, Christopher Reinhard wird zum Aufsteiger in die erste Liga, dem Karlsruher SC, gehen. Der neue Arbeitgeber von Marko Rehmer dagegen steht noch nicht fest.

          Seit 1999 in der Bundesliga

          Mehdi Mahdavikia wechselt ablösefrei nach Frankfurt, sein Vertrag mit dem Hamburger SV läuft am 30. Juni dieses Jahres aus. Der Kapitän der iranischen Nationalmannschaft spielt seit 1999 in der Bundesliga. Von seinem Heimatverein Pirouzi Teheran war er damals zunächst zum VfL Bochum gewechselt, nach dem Abstieg der Bochumer noch im gleichen Jahr zog er dann zum Hamburger SV. Im Jahr 2003 wurde er zu Asiens "Fußballer des Jahres" gewählt. Er hat insgesamt 223 Bundesligaspiele absolviert, dabei 29 Tore erzielt und 45 Tore vorbereitet.

          Bei der Eintracht soll der 1,72 Meter große und 75 Kilogramm schwere Profi im rechten Mittelfeld den abwanderungswilligen Albert Streit ersetzen. Seit 2006 führt Mahdavikia die iranische Nationalmannschaft, mit der er an der Weltmeisterschaften 1998 in Frankreich und im vergangenen Jahr in Deutschland teilnahm.

          93 Länderspiele hat er absolviert, die 100 könnte er noch in diesem Jahr erreichen. Beim Hamburger SV war Mahdavikia in den acht Jahren immer Stammspieler. In der abgelaufenen Saison hat er 27 Bundesligaspiele absolviert, dabei aber lediglich zwei Treffer erzielt.

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