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6:0 in Freiburg : Bremer Sechserpack im Breisgau

  • Aktualisiert am

Werder Bremen mischt weiter oben mit Bild: ddp

Werder Bremen hat beim SC Freiburg das halbe Dutzend vollgemacht: Nach dem 6:0-Sieg beim schwachen Aufsteiger mischen die Hanseaten in der Tabelle weiter ganz oben mit.

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          Werder Bremen hat beim SC Freiburg ganz stark aufgespielt und durch einen 6:0 (1:0)-Sieg die zumindest für einen Tag die Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Durch den höchsten Saisonsieg baute Werder seine imposante Serie auf 20 Pflichtspiele ohne Niederlage aus und ist zumindest bis Sonntag Spitzenreiter.

          Die Bremer ließen sich dabei auch vom Verletzungspech nicht stoppen. Anstelle von Kapitän Torsten Frings (Muskelfaserriss) spielte Daniel Jensen zum ersten Mal seit acht Monaten wieder von Beginn an. Und anstelle von Stürmerstar Claudio Pizarro (Sprunggelenk-Verletzung) übernahmen Hugo Almeida (33./57. Minute), Marko Marin (55.), Mesut Özil (67.), Naldo (73. per Foulelfmeter) und Markus Rosenberg (80.) das Toreschießen. „Das ist das Ergebnis unserer mannschaftlichen Geschlossenheit und unseres großen Siegeswillen“, erklärte Almeida. „Klar, wollen wir Meister werden. Aber wir dürfen jetzt auch nicht abheben.“

          Beide Teams lieferten sich ein intensives Duell mit viel Tempo und vielen Torchancen. Freiburg begann stark und hätte durch Mohamadou Idrissou (2.) oder den ehemaligen Bremer Ivica Banovic (8.) früh in Führung gehen können. Doch mit zunehmender Dauer wurden die Bremer immer dominanter.

          Doppeltorschütze: Bremens Almeida
          Doppeltorschütze: Bremens Almeida : Bild: dpa

          Özil, Hunt und Marin wirbeln Freiburg durcheinander

          Werder kombinierte schnell und sicher und ließ den Aufsteiger nicht zur Entfaltung kommen. Almeidas Kopfballtor nach einer Flanke von Mesut Özil waren bereits mehrere gute Chancen durch Per Mertesacker (11.), Jensen (15.), Aaron Hunt (27.) und Özil (28.) vorausgegangen. Die Bremer steckten ihre namhaften Ausfälle gut weg. Der junge Philipp Bargfrede (20) spielte im defensiven Mittelfeld, als sei er bereits seit Jahren in der Bundesliga dabei.

          Jensen merkte man die lange Pause nach seiner Achillessehnen-Operation kaum an. Und Werders Offensive zählt auch ohne Pizarro zum Besten, was die Liga in diesem Bereich zu bieten hat. Özil, Hunt und Marin wechselten ständig ihre Positionen und waren vom Gegner so gut wie nicht in den Griff zu bekommen.

          Freiburg hängte sich zu Beginn der zweiten Halbzeit noch einmal rein und besaß durch Stefan Reisinger auch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich (54.). Der Doppelschlag durch Marin (Freistoß) und Almeidas Gewaltschuss brachte die Bremer aber auf die Siegerstaße. „Großes Kompliment an meine Mannschaft. Das war wunderbar mitanzusehen“, sagte Trainer Thomas Schaaf.

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