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4:2 in Stuttgart : Kaiserslautern befreit sich

  • -Aktualisiert am

Doppel-Torschütze für Kaiserslautern: Lakic trifft Stuttgart Bild: dpa

Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern dreht im Derby beim VfB Stuttgart in den letzten 20 Minuten das Spiel und gewinnt nach 1:2-Rückstand noch 4:2. Lakic überwindet seine Krise und glänzt als Doppel-Torschütze.

          Zwei Tore von Srdjan Lakic, jeweils ein Treffer von Erwin Hoffer und Stiven Rivic haben dem 1. FC Kaiserslautern einen wichtigen 4:2-Sieg im Abstiegsduell beim VfB Stuttgart beschert. Vor 39.000 Zuschauern schossen Zdravko Kuzmanovic (26./Foulelfmeter) und Pawel Pogrebnjak (38.) die Tore für die Stuttgarter. Der FCK machte durch den Erfolg einen Sprung auf Platz zwölf, während der VfB Stuttgart durch die bittere Heimniederlage weiter auf Rang 15 nur zwei Punkte vor Relegationsplatz 16 verharrt.

          Die Pfälzer hatten mit ihrer defensiven Taktik, die sie mit Kontern würzten, zunächst die bessere Strategie. Die Stuttgarter taten sich schwer, das kompakte Mittelfeld des FCK zu überwinden. Bei Stuttgart fehlte Tamas Hajnal, während die Pfälzer auf Ivo Ilicevic verzichten musste. In der 27. Minute setzte sich FCK-Stürmer Lakic im Kopfballduell gegen Khalid Boulahrouz durch und verwertete eine Flanke von Oliver Kirch zum 1:0. Es war Lakics erster Treffer im Jahr 2011, aber bereits sein zwölftes Saisontor.

          Die Freude dauerte aber nur neun Minuten. Dann versuchte Flankengeber Kirch den Ball aus dem eigenen Strafraum zu klären, übersah dabei den von hinten kommenden Christian Molinaro und traf den Italiener. Schiedsrichter Deniz Aytekin wertete die Aktion als strafstoßwürdiges Foul. FCK-Torwart Kevin Trapp berührte den Schuss von Zdravko Kuzmanovic zwar, das siebte Saisontor des Serben aber konnte er nicht verhindern. Jetzt kam der VfB besser zurecht und eroberte mehr Spielanteile. Ein Traumpass von Kuzmanovic leitete die 2:1-Führung ein. Der Ball erreichte Molinaro, der Pawel Pogrebnjak bediente, und der war schneller zur Stelle als Leon Jessen.

          Seht her, ich hab getroffen: Lauterns Erwin Hoffer

          In der zweiten Hälfte konnte der FCK die Partie wieder ausgeglichener gestalten, der VfB dagegen hatte nur noch wenig zu bieten. Nach einer guten Chance für Lakic gelang Hoffer mit einem Heber der 2:2-Ausgleich. Die VfB-Abwehr hatte auf eine Abseitsstellung des Österreichers spekuliert. In der spannenden Schlussphase versuchten beide Teams noch den Siegtreffer zu erzielen, was am Ende den Pfälzern gelang, die in der zweiten Hälfte wesentlich mehr investierten.

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