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4:2 gegen Augsburg : Eintracht Frankfurt macht Tempo

Die Adler heben wieder ab: Eintracht etabliert sich in der Spitzengruppe Bild: Wonge Bergmann

Beim 4:2-Sieg erinnert die Eintracht wieder an ihre starken Auftritte zu Beginn der Saison. Zwar fehlt noch die spielerische Leichtigkeit, aber die Schnelligkeit ist wieder da.

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          Mit Eintracht Frankfurt geht es nach einer kleiner Schwächephase in der Fußball-Bundesliga wieder aufwärts. Die Hessen besiegten am Samstag vor 47.700 Zuschauern in der bestens gefüllten WM-Arena den FC Augsburg mit 4:2 Toren. Auch wenn der Gegner alles andere als eindrucksvoll aufspielte, erinnerte die Eintracht nach zuvor nur einem Sieg in fünf Spielen wieder an ihre starken Auftritte zu Beginn der Saison.

          Ein kurioses Eigentor von Sascha Mölders (7. Minute) sowie die Treffer von Stefan Aigner (32.) und Alexander Meier (52./75./Handelfmeter) sorgten dafür, dass die Eintracht zu Hause ungeschlagen blieb. Schwächen zeigten die Frankfurter in der Defensive, wo sie die harmlosen Schwaben durch Tore von Ja-Cheol Koo (45.) und Sascha Mölders (64.) zweimal zum Toreschießen einluden. Nach der vierten Niederlage in Serie droht der Tabellenletzte aus Augsburg, allmählich den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu verlieren.

          Für Armin Veh war dieses Spiel auch unabhängig vom Ergebnis etwas ganz Besonderes. Der Frankfurter Trainer ist in Augsburg geboren und war bereits je zweimal Spieler und Trainer des FCA. „Meine Wurzeln liegen da. Das war immer mein Club, seit ich dort mit sechs Jahren angefangen haben“, sagte der 51-Jährige.

          Zwei hab ich gemacht: Alexander Meier trifft doppelt
          Zwei hab ich gemacht: Alexander Meier trifft doppelt : Bild: Wonge Bergmann

          Schenken wollte Veh seinem Heimatklub aber nichts, und so versuchte die Eintracht von Beginn an, den Außenseiter in die Defensive zu drängen. Das hatte schon früh Erfolg, denn ein schöner Freistoß von Pirmin Schwegler prallte zunächst an den Pfosten, dann ans Bein von Sascha Mölders und von dort ins Tor. Die Eintracht erreichte zwar nur selten spielerische Leichtigkeit, dafür phasenweise aber wieder das hohe Tempo der ersten Saisonwochen. Allein Karim Matmour, der im Angriff den Vorzug vor Olivier Occean erhalten hatte, vergab in der ersten Halbzeit fünf gute Chancen.

          In der zweiten Hälfte erhöhte Alexander Meier nach sehenswerter Vorarbeit von Aigner schnell auf 3:1. Auch danach hatte die Eintracht viele weitere Gelegenheiten. Aber auch diesmal kam Augsburg durch Mölders wie aus dem Nichts zurück. Die Mannschaft war allerdings viel zu schwach, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Per Handelfmeter gelang Meier sein neuntes Saisontor und die endgültige Entscheidung.

          Applaus in eigener Sache: die Eintracht überzeugt wieder
          Applaus in eigener Sache: die Eintracht überzeugt wieder : Bild: AFP

          Eintracht Frankfurt - FC Augsburg 4:2 (2:1)

          Eintracht Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Rode, Schwegler - Aigner (81. Celozzi), Meier, Inui (90.+1 Köhler) - Matmour (89. Occean)
          FC Augsburg: Amsif - Callsen-Bracker, Langkamp, Klavan (29. Sankoh), Ostrzolek - Vogt, Ottl (58. Oehrl) - Koo, Baier, Werner (73. Sio) - Mölders
          Schiedsrichter: Meyer (Burgdorf)
          Zuschauer: 47 700
          Tore: 1:0 Mölders (7./Eigentor), 2:0 Aigner (32.), 2:1 Koo (45.), 3:1 Meier (52.), 3:2 Mölders (64.), 4:2 Meier (75./Handelfmeter)
          Gelbe Karten: Jung (3) / Klavan (1), Ottl (1), Werner (2)

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