https://www.faz.net/-gtm-15n8i

4:1 gegen Hannover : Dortmund bringt sich in Derby-Stimmung

  • -Aktualisiert am

Dortmunder Jubelgesellschaft beim 4:1 gegen Hannover Bild: dpa

Nach drei Niederlagen in Serie setzt Borussia Dortmund ein Ausrufezeichen vor dem so wichtigen Spiel gegen Schalke: Gegen Hannover 96 triumphierte der BVB mit 4:1. Die große Formkrise der Niedersachsen geht weiter.

          1 Min.

          Mehr als zwanzig Minuten vor Schluss hatten die Fans von Borussia Dortmund das Bundesligaspiel gegen Hannover schon abgehakt. Während die BVB-Profis auf dem Rasen noch dem Tagesgeschäft nachgingen, wandten die Anhänger sich schon der nächsten Aufgabe zu. „Wir wollen den Derbysieg!“ Knapp eine Woche vor der Partie gegen den Revierrivalen Schalke 04 brachten die Dortmunder sich mit einem 4:1 über den Abstiegskandidaten aus Niedersachsen in Stimmung.

          Während die Treffer von Neven Subotic (43. Minute), Nelson Valdez (77.) und Kevin Großkreutz (88.) sowie ein Eigentor von Mario Eggimann (60.) dem BVB zu frischem Selbstvertrauen verhalfen, verloren die Hannoveraner, für die Arouna Kone (81.) traf, auch das fünfte Spiel unter der Regie ihres neuen Trainers Mirko Slomka.

          Gemessen an den Ergebnissen der vergangenen Wochen, stand dieses Fußballspiel unter dem Rubrum des Krisenmanagements. Borussia Dortmund hatte zuletzt dreimal nacheinander verloren, Hannover sogar siebenmal in Serie. Kleine Ergebniskrise gegen große Formkrise also. Die Dortmunder gingen mit viel Schwung ans Werk und setzten ihren biederen Gegner früh unter Druck. In der ersten Viertelstunde boten sich der Heimelf drei gute Chancen, in Führung zu gehen.

          Fromlowitz musste viermal hinter sich greifen

          Eggimanns Rettungsversuch geht nach hinten los

          Doch Barrios und Zidan wussten nichts damit anzufangen. Hannover machte in der ersten Hälfte keine Anstalten, eigene Akzente zu setzen - vierzehn zu eins Torschüsse sprachen eindeutig für den BVB, auch wenn die Borussen vorübergehend Gefahr liefen, sich dem niedrigen Niveau ihres Gegners anzupassen. Roman Weidenfeller, nach drei Wochen Genesungspause ins BVB-Tor zurückgekehrt, sah sich zunächst nur als Stabilisator gefordert - ohne ihn hatte Dortmund dreimal verloren. Kurz vor der Pause sprach dann auch das Ergebnis für die Heimelf. Verteidiger Subotic lenkte einen Eckball von Sahin zum 1:0 ins Tor.

          Erst nach dem Seitenwechsel dämmerte Hannover, dass es sich lohnen könnte, anzugreifen. Doch kaum hatten die elf damit begonnen, versetzten sie sich selbst den entscheidenden Schlag. Nach einem Eckstoß ging Eggimanns Rettungsversuch nach hinten los und landete im eigenen Tor. Danach war der Dortmunder Sieg nur noch eine Frage der Höhe. Dennoch lief nicht alles nach Wunsch für den BVB. Die Borussen müssen das Projekt Derbysieg ohne ihren besten Stürmer angehen. Barrios sah die fünfte Gelbe Karte und ist in Gelsenkirchen gesperrt.

          Weitere Themen

          Meistertrainer wird Ko-Trainer

          Thomas Schaaf hilft Werder II : Meistertrainer wird Ko-Trainer

          Thomas Schaaf hat Werder Bremen zur Meisterschaft geführt und mehr als ein Jahrzehnt auch in der Champions League betreut. Nun hilft der 58-Jährige in der Not bei der U23 von Werder Bremen in der Regionalliga aus.

          Topmeldungen

          Annegret Kramp-Karrenbauer : Sie setzt alles auf eine Karte

          Sollte die Verteidigungsministerin einmal Kanzlerin sein, wird sie für den Mut gepriesen werden, den sie mit ihrem Syrien-Vorstoß beweist. Sollte sie es nicht werden, wird der Vorschlag ein Beispiel dafür sein, dass sie sich übernommen hat. Eine Analyse.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.