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3:2 gegen Darmstadt : Eine Woche voller Siege für Leverkusen

  • -Aktualisiert am

Zu schnell für Darmstadt: Leverkusens Mehmedi (l.) geht auf und davon Bild: dpa

Mit dem dritten Pflichtspielsieg nacheinander stabilisiert sich die Situation für Bayer Leverkusen. Einer freut sich besonders, wieder auf die Bank zurückzukehren.

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          Bayer Leverkusen befreit sich allmählich aus einem sportlichen Tief, das zeitweise rätselhafte Züge angenommen hatte. Zum Abschluss einer erfolgreichen „englischen“ Woche gelang Bayer der dritte Sieg im dritten Pflichtspiel. Beim 3:2 gegen Darmstadt brauchten die Leverkusener knapp eine Stunde, um den Widerstand des Außenseiters zu überwinden. Calhanoglus Führungstor aus der 32. Minute hatte Colak noch ausgleichen können (47.). Doch Brandt (57.) und Aránguiz (69.) besiegelten mit ihren Treffern die fünfte Darmstädter Auswärtsniederlage in Serie. Das Anschlusstor von Vrancic (85.) kam zu spät.

          Im Vergleich zur gewonnenen Champions-League-Partie gegen Tottenham hatte Trainer Roger Schmidt, der nach zwei Partien
          Sperre in nationalen Wettbewerben wieder auf der Bank Platz nehmen durfte, die Leverkusener Startelf auf zwei Positionen verändert. Neben dem 17 Jahre alten Kai Havertz, der zum ersten Mal vom Anpfiff an spielte, rückte auch Calhanoglu in die Anfangsformation. Der türkische Mittelfeldstratege machte sich nützlich, indem er den Ball von der Strafraumgrenze zum Führungstreffer ins lange Eck plazierte, versetzte die „Werkself“ als Spielsgestalter aber nicht in die Lage, ihre Dominanz mit einem deutlicheren Ergebnis zum Ausdruck zu bringen. Große Chancen blieben in der ersten Hälfte die Ausnahme – auch auf der Gegenseite: Die Darmstädter, vor allem mit Abwehrarbeit beschäftigt, zeigten sich im Angriff zumeist harmlos, hätten aber früh in Führung gehen können, wenn Verteidiger Milosevic seinen Volleyschuss nicht genau in die Arme des Torhüters befördert hätte.

          Im zweiten Versuch, kurz nach der Pause, stellte der Außenseiter sich beim Volleyschuss geschickter an. Einwechselspieler Colak, noch keine zwei Minuten auf dem Feld, drückte Hellers Flanke aus etwa drei Metern in Netz. Zum allseitigen Erstaunen stand es plötzlich unentschieden – allerdings nicht lange. Brandt nutzte Baumgartlingers Flanke, um Leverkusen mit dem Kopf abermals in Führung zu bringen. Ein paar Minuten später stand der Nationalspieler kurz davor, den Vorsprung auszubauen, traf aber nur den Pfosten. Auch wenn Aránguiz Bayer mit dem dritten Tor in scheinbar sicheres Fahrwasser brachte, wurde es gegen Ende der Partie noch einmal knapp.

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