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3:1 in Düsseldorf : Lockere Rhein-Partie für Leverkusen

  • Aktualisiert am

Spaß an der Rheinpartie: Leverkusens Kevin Volland Bild: EPA

Von Derby-Stimmung nicht viel zu spüren: Fortuna Düsseldorf ist vor allem in der ersten Halbzeit viel zu schwach, um Bayer Leverkusen in Bedrängnis zu bringen.

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          Bayer Leverkusen hat seine ambitionierten Saisonziele eindrucksvoll untermauert. Der Champions-League-Teilnehmer gewann das 59. rheinische Derby bei Fortuna Düsseldorf souverän mit 3:1 (3:0) und setzte sich durch seinen zweiten Saisonsieg in der Spitzengruppe fest.

          Bundesliga

          Während die Werkself erstmals seit 2015 mit zwei Siegen in die Spielzeit startete, kassierten die Düsseldorfer nach dem überraschenden 3:1 bei Werder Bremen zum Auftakt ihre erste Niederlage. Chelsea-Leihgabe Lewis Baker per Eigentor (6.), Charles Aranguiz (33.) und Karim Bellarabi (39.) trafen für die in allen Belangen überlegene Bayer-Elf, die die Fortuna zeitweise an die Wand spielte und ein noch höheres Ergebnis verpasste. Alfredo Morales (82.) erzielte das Ehrentor der Hausherren.

          Düsseldorf ist zu Hause seit sieben Bundesliga-Partien gegen Bayer sieglos. Der letzte Heimsieg gegen Leverkusen gelang im Mai 1990. Vor 45.000 Zuschauern waren die Gäste von Beginn an hoch überlegen. Im Gegensatz zum Auftaktspiel gegen Aufsteiger SC Paderborn (3:2) stand die Defensive äußerst sicher, und in der Offensive stürzten die starken Kevin Volland, Kai Havertz und Bellarabi die Fortuna-Abwehr von einer Verlegenheit in die andere.

          Nach einer Hereingabe Vollands unterlief Baker das Missgeschick zur Gästeführung. Fortunas Neuzugang geht als erster englischer Eigentorschütze in die Bundesliga-Geschichte ein. Der Chilene Aranguiz, dessen Treffer erst nach Videobeweis anerkannt wurde, und Bellarabi bauten bereits vor der Pause die Führung so klar aus, dass keine Spannung mehr aufkommen sollte. Sie deckten dabei die Schwäche in der Hintermannschaft des Gastgebers gnadenlos auf.

          Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel, der zum 495. Mal in der Bundesliga auf der Bank saß und damit in der ewigen Trainerrangliste mit Felix Magath auf Rang sechs gleichzog, konnte im ersten Durchgang lediglich zwei halbwegs gefährliche Situationen seiner Elf durch Kaan Ayhan und Markus Suttner registrieren.

          Auch nach der Pause dominierte Leverkusen das Geschehen und hätte durch Bellarabi (48.) frühzeitig davonziehen müssen. Die Mannschaft von Trainer Peter Bosz, der kommende Woche seinen Vertrag unter dem Bayer-Kreuz verlängern soll, ließ Ball und Gegner laufen und offenbarte nur in der Chancenverwertung einige Schwächen. Funkel brachte in Neuzugang Bernard Tekpetey zwar nach der Pause eine weitere Offensivkraft, besser wurde das Spiel der Fortuna dadurch aber nicht.

          Konnte keine Freude an seinem 495. Bundesligaspiel haben: Fortuna-Trainer Funkel
          Konnte keine Freude an seinem 495. Bundesligaspiel haben: Fortuna-Trainer Funkel : Bild: EPA

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