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3:1 in Berlin : Rostock feiert den zweiten Sieg in Folge

  • Aktualisiert am

Gebremst: Rostoscks Kern stoppt Berlins Lucio mit langem Bein Bild: ddp

Die Chance war da: Nachdem Hertha BSC schon am vergangenen Samstag kurz Tabellenführer war, verpassten sie den Sprung nun aber. Gegen Rostock gab es eine 1:2-Heimniederlage. Hansa feierte den zweiten Erfolg in Folge.

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          Mit dem ersten Sieg der Vereinsgeschichte im Berliner Olympiastadion hat der FC Hansa Rostock den Sprung von Hertha BSC an die Tabellenspitze verhindert. Christian Rahn (41. Minute), Sebastian Hähnge (54.) und der Franzose Regis Dorn (74.) mit einem Supertor sorgten am siebten Spieltag der Fußball-Bundesliga für das überraschend deutliche 3:1 (1:1) bei den Berlinern, die zuvor drei Spiele in Serie gewonnen hatten.

          Auch das Blitztor von Marko Pantelic (2.) konnte am Dienstag abend die erste Heimniederlage der Mannschaft von Trainer Lucien Favre nicht verhindern. Dabei deutete in der Startphase überhaupt nichts auf den am Ende hoch verdienten ersten Auswärtssieg der Mannschaft von Trainer Frank Pagelsdorf hin.

          Hansa Rostock wird noch vor der Pause belohnt

          Schon nach 90 Sekunden sprangen die Hertha-Fans unter den 48.670 Zuschauern im Olympiastadion auf: Nach einer präzisen Flanke von Lucio konnte Pantelic völlig unbedrängt aus zehn Metern per Kopf verwandeln - Saisontreffer Nummer fünf für den Serben. Der frühe Rückstand ging auf das Minus-Konto der Rostocker Manndecker Orestes und Marc Stein, von denen weit und breit nichts zu sehen war.

          Doch die Ostseestädter verloren trotz der kalten Dusche nicht den Mut. Im Gegenteil: Hansa legte den Offensivgang ein - und wurde noch vor der Pause erstmals belohnt: Praktisch wie ein Spiegelbild zum 1:0 traf Rahn nach Flanke von Enrico Kern per Kopf zum Ausgleich, Nationalverteidiger Arne Friedrich verlor auch beim Gegentor durch Hähnge das Kopfballduell. Unter dem Jubel der 8000 mitgereisten Hansa-Fans sicherte Dorn die drei Punkte mit einem sehenswerten Strafraum-Solo ab.

          Hänghes und Dorns Tore lassen die Gäste jubeln

          Die Gäste verdienten sich den Sieg mit Kampfgeist, Überblick und beherzten Aktionen. Vor allem Tobias Rathgeb überzeugte als unermüdlicher Antreiber. Die beste Rostocker Chance vor dem 1:1 vergab Victor Agali (16.), der trotz Leistenproblemen wieder in der Startelf stand. Auf der Gegenseite verzog Torjäger Pantelic zwei Mal aus 20 Metern nur knapp (45./61.). Die Gäste von der Waterkant starteten mit Schwung auch in die zweite Halbzeit - und konnten nach dem Kopfball von Hähnge und dem Treffer von Dorn jubeln.

          Pagelsdorf hatte zu Recht jener Startelf vertraut, die schon vor drei Tagen beim 2:0 gegen Duisburg überzeugte. Favre schickte - entgegen seiner Ankündigung - sogar zum vierten Mal hintereinander die gleiche Anfangsformation auf den Rasen. Erst am Freitag, beim schweren Auswärtsspiel auf Schalke, wird der 50 Jahre alte Schweizer wohl rotieren lassen.

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