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3:1 gegen Berlin : Leverkusen hat wieder alles im Griff

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Alles im Griff: Bayer Leverkusen um Torschütze Kevin Volland (rechts) hatte mit Berlin keine Probleme. Bild: EPA

Gegen die Hertha gelingt der Werkself ein überzeugender Heimsieg. Großen Anteil am 3:1 hat ein junger Nationalspieler. Berlins Torhüter indes unterläuft ein folgenschwerer Patzer.

          Dank des überragenden Doppel-Torschützen Kai Havertz kann Bayer Leverkusens umstrittener Trainer Heiko Herrlich nach dem 3:1 (2:1)-Erfolg über Hertha BSC beruhigter in die Weihnachtspause gehen. Nach Kevin Vollands Führungstreffer in der 6. Minute erzielte der 19 Jahre alte Havertz unter Mithilfe von Hertha-Keeper Rune Jarstein das kuriose 2:0 (23.) und krönte seine Leistung mit dem 3:1 (49.). Mit dem siebten Saisonsieg in der Fußball-Bundesliga schloss die Werkself bei 24 Punkten zu den Berlinern auf. Für die Hertha verkürzte Jordan Torunarigha in der 26. Minute auf 1:2.

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          Bayer begann drei Tage nach dem 2:1 auf Schalke mit vier Neuen und viel Druck nach vorn: Tin Jedvaj, Charles Aránguiz, Julian Brandt und Volland als Sturmspitze bekamen von Herrlich das Vertrauen. Und das zahlte sich durch Volland schnell aus: Nach seinem Lattentreffer (3.) vollendete der 26-Jährige einen perfekten Angriff über Havertz und Aránguiz aus kurzer Distanz zum 1:0.

          Ohne Salomon Kalou, der wegen einer Fußverletzung fehlte, und Per Skjelbred, der nach einer Zahnoperation passen musste, fielen dem Berliner Team von Pal Dardai zunächst kaum Antworten ein. Bayer kam über die rechte Seite immer wieder zu gefährlichen Aktionen.

          Das 2:0 war dann Slapstick: Jarstein sprang nach einer harmlosen Rückgabe der Ball vom Fuß. Havertz bedankte sich für diese vorweihnachtliche Gabe des Norwegers mit einem herzhaften Lachen, weil sich der überraschte Bayer-Youngster selbst anschoss, das Spielgerät aber trotzdem über die Linie kullerte. Drei Minuten danach gelang dem 21 Jahre alten Torunarigha das 1:2. Erst am Freitag hatte der Innenverteidiger seinen Vertrag verlängert.

          Jetzt wurde die Partie offener, wenngleich Leverkusen am Samstag vor 27.647 Zuschauern weiter gut kombinierte und trotz des Gegentores zunächst sicher wirkte. Doch gegen Ende der ersten 45 Minuten mehrten sich im 600. Erstliga-Auswärtsspiel der Berliner die Hertha-Chancen, bei denen Leverkusens Schlussmann Lukas Hradecky (40./42.) zweimal eingreifen musste.

          Die kurze Schwächephase der Herrlich-Auswahl vor der Pause wurde schnell beendet. Vier Minuten nach Wiederanpfiff brachte Aránguiz Havertz so in Position, dass der Teenager mit einem herrlichen Lupfer zum 3:1 erfolgreich war. Das Dardai-Team blieb indes gefährlich und hatte vor allem durch den eingewechselten Pascal Köpke und Davie Selke Top-Möglichkeiten, die Begegnung noch einmal spannend zu machen. Bayer rettete den Zwei-Tore-Vorsprung aber recht souverän über die Zeit.

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