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3:0 in Cottbus : Stuttgarts Aufwärtstrend hält an

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Diebische Freude: Stuttgarts Hilbert jubelt nach seinem Tor in Cottbus Bild: ddp

Die Schwaben gewannen bei Energie Cottbus mit 3:0 und feierten im zweiten Liga-Spiel unter Markus Babbel den zweiten Sieg. Hilbert, Simak und Khedira erzielten die Tore.

          Der VfB Stuttgart gewann unter der Leitung des ehemaligen Nationalspielers Markus Babbel auch das zweiten Spiel in der Fußball-Bundesliga und blieb mit dem klaren 3:0 (1:0) bei Energie Cottbus schon im dritten Pflichtspiel nacheinander ungeschlagen.

          Roberto Hilbert traf mit einem Sonntags-Schuss zur Stuttgarter Führung (4. Minute). Jan Simak (63.) und Sami Khedira (68.) bestraften das fahrlässige Defensivspiel der tapfer kämpfenden Cottbuser mit weiteren Toren. In der Tabelle hat der VfB mit jetzt 24 Punkten den Sprung in die obere Tabellen-Hälfte geschafft, Cottbus rutschte mit 12 Zählern auf Platz 16 wieder in die „rote Zone“.

          Das frühe Tor spielte Stuttgart in die Karten

          Die schwächste Heim-Mannschaft der Liga brachte sich in der Startphase selbst in eine komplizierte Lage. Nach einem schweren Fehler von Marco Kurth in der Cottbuser Vorwärtsbewegung wuchtete Hilbert den Ball in den linken oberen Winkel, noch bevor der große Uhrzeiger die vierte Umdrehung beendet hatte. Auch ohne die verletzten Mario Gomez und Pavel Pardo hätten die Gäste nachlegen können, doch der ansonsten stark spielende Khedira verpasste den Ball aus Nahdistanz (14.).

          Der VfB zeigte zwar die bessere Spielanlage, ließ aber zwingende Aktionen vor der Pause vermissen. Cottbus, mit der gleichen Startelf wie beim jüngsten 3:1- Auswärtssieg in Gladbach, kämpfte sich mehr und mehr in die Partie, ohne Schwächen in der Defensive abstellen zu können. Der agile Ivica Iliev wurde in letzter Sekunde abgeblockt, danach musste Jens Lehmann bei einem Versuch des Türken Atan Cagdas parieren (14.). Als der nicht mehr eingreifen konnte, rette Khalid Boulahrouz gegen Energie-Kapitän Timo Rost (30.) und gegen den Dänen Dennis Sörensen (36.) gleich zweimal für seinen Keeper.

          Cacau beendete Cottbusser Hoffnungen

          Die in dieser Saison auswärts bisher wenig überzeugenden Stuttgarter, die erst zum zweiten Sieg in der Fremde kamen, hatten zudem Glück, da auch ein Kopfball von Rost das VfB-Tor knapp verfehlte (26.). Die Hoffnung der abschlussschwachen Cottbuser währte ein Stunde, nachdem Gomez-Ersatz Cacau völlig frei die Vorentscheidung zunächst verpasst hatte (51.).

          Der eingewechselte Emil Jula knallte den Ball an die Latten-Unterkante des VfB-Gehäuses (60.) - von dort sprang das Streitobjekt aber ins Feld zurück. Als Simak nach schönem Zuspiel von Cacau Energie-Schlussmann Tremmel zum zweiten Mal bezwang, war die Moral der Platzherren gebrochen. Khedira durfte aus 18 Metern unbedrängt noch zum 3:0 einschießen.

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