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Zweite Bundesliga : Nürnberg siegt, St. Pauli verliert furioses Spiel

  • Aktualisiert am

Nürnberg hat gut lachen und freut sich über den nächsten Sieg. Bild: dpa

Das Aufstiegsrennen in der zweiten Liga wird zum Dreikampf. Nürnberg schließt zu Leipzig und Freiburg auf. St. Pauli lässt abreißen – weil Paderborn ein torreiches Spiel gewinnt.

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          Der 1. FC Nürnberg hat den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga weiter fest im Visier. Die Franken bauten am Freitagabend mit dem 4:0 (0:0) gegen Arminia Bielefeld ihre Erfolgsserie auf 16 Zweitliga-Partien ohne Niederlage aus zogen vorerst nach Punkten mit dem Tabellenzweiten SC Freiburg gleich.

          Vor 15.003 Zuschauern in Bielefeld erzielten Sebastian Kerk (61. Minute), Niclas Füllkrug (65./Foulelfmeter), Guido Burgstaller (88.) und Hanno Behrens (90.+1) die Tore für die effektiv agierenden Franken. Bielefelds Manuel Hornig (64.) sah wegen Foulspiels Rot. Bis dahin war Arminia das bessere Team, ließ aber gute Chancen ungenutzt.

          Der FC St. Pauli dagegen verliert im Aufstiegskampf allmählich den Anschluss. Im Heimspiel gegen den stark abstiegsgefährdeten SC Paderborn kassierten die Norddeutschen eine 3:4 (0:2)-Niederlage und haben nun schon acht Punkte Rückstand auf Nürnberg auf dem Relegationsplatz.

          Kellerkind Paderborn gelang ein überraschender Erfolg beim FC St. Pauli.

          Vor 29.500 Zuschauern am Millerntor erzielten Nicklas Helenius (7./58. Minute), Florian Hartherz (24.) und Thomas Bertels (81.) die Tore für den SCP, dem nach 13 sieglosen Punktspielen der erste Dreier seit dem 24. Oktober gelang. Für die Hausherren trafen Lasse  Sobiech (51./Foulelfmeter), Waldemar Sobota (84.) und Fabrice-Jean Picault (90.+3).

          Die Spielvereinigung Greuther Fürth setzte ihren leichten Aufschwung gegen Eintracht Braunschweig derweil fort. Die Franken siegten durch zwei Kopfballtore von Robert Zulj (23./84. Minute) und einen Treffer von Marco Stiepermann (58.) deutlich mit 3:0 (1:0).

          Fürth hatte am Ende leichtes Spiel gegen Braunschweig.

          Mit 36 Punkten überflügelte das Team von Trainer Stefan Ruthenback die Niedersachsen (35 Zähler) und sprang in der Tabelle vor auf Platz sechs. Die Fürther agierten vor 8140 Zuschauern zwingender und waren auch im Abschluss erfolgreicher. Angreifer Zulj war schon beim 1:0 in der Hinrunde in Braunschweig der Fürther Matchwinner gewesen.

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