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Zweite Bundesliga : Später Ausgleich im Ostwestfalen-Derby

  • Aktualisiert am

Paderborn und Bielefeld schenkten sich nichts in ihrem Duell. Bild: dpa

Im Duell mit dem Nachbarn aus Paderborn will Bielefeld einen Sieg im Kampf um den Klassenverbleib holen. Es sieht gut aus – bis zur Nachspielzeit. Auch im anderen Spiel des Abends gibt es keinen Sieger.

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          Arminia Bielefeld hat den greifbar nahen Sieg im Ostwestfalen-Duell beim SC Paderborn und damit einen wichtigen Dreier im Kampf gegen den Abstieg verpasst. Das Team von Trainer Jeff Saibene musste sich nach dem Last-Minute-Ausgleich durch Paderborns Julius Düker mit einem 2:2 (0:0) zufriedengeben. Die Arminia verlängerte damit ihre Negativserie auf acht Spiele in Serie ohne Sieg. Mit 14 Zählern bleibt Bielefeld im Tabellenkeller. „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir so spät das Gegentor bekommen haben. Wir hätten den Sieg verdient gehabt“, sagte Andreas Voglsammer bei Sky: „Es sah lange Zeit gut aus. Wir haben unser letztes Hemd gegeben.“

          2. Bundesliga

          Die Gastgeber vergaben ihrerseits die Chance, noch näher an die Spitzenklubs heranzurücken. Die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart steht bei 22 Punkten. Für Bielefeld trafen Voglsammer (46.) und Fabian Klos (63.), Sebastian Schonlau (51.) war zuvor für Paderborn erfolgreich. In Paderborn begannen die Gäste sehr offensiv und hatten zunächst mehr vom Spiel. Erst im weiteren Verlauf kamen die Paderborner besser zurecht, allerdings waren Torchancen Mangelware. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen: In den vergangenen beiden Begegnungen hatte die SCP-Offensive neun Tore erzielt.

          Nach der Pause trafen dann aber direkt die Gäste: Den ersten Angriff schloss Voglsammer unhaltbar zur Führung ab. Die Freude hielt aber nicht lange. Nach einem Freistoß verlängerte Schonlau den Ball per Kopf ins Tor. Wenig später hatte Mohamed Dräger die Chance auf das zweite Paderborner Tor, verzog aber knapp. Besser machte es dann Arminias Vereinsidol Klos, der eine Unsicherheit in der Paderborner Hintermannschaft zum 2:1 nutzte. Die Ernüchterung jedoch folgte in der Schlussminute.

          Jahn Regensburg ist derzeit weiter nicht zu besiegen. Die Donaustädter blieben nach dem 1:1 (1:1) bei Erzgebirge Aue zum zehnten Mal in Serie ungeschlagen. Dennoch verpasste das Team von Trainer Achim Beierlorzer, nach Punkten zu den Spitzenklubs aufzuschließen. Aue holte dagegen einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenverbleib. Für einen echten Befreiungsschlag war das Unentschieden allerdings zu wenig.

          Es waren die Veilchen, die vor 7100 Zuschauern im Erzgebirgsstadion bereits früh jubeln durften: Florian Krüger legte nach einem starken Dribbling für Pascal Testroet (9.) quer, der im Zentrum völlig freistehend nur noch zu seinem fünften Saisontreffer einschieben musste. Die Gäste hatten aber die passende Antwort parat, Kapitän Marco Grüttner (12.) gelang per Kopf der schnelle Ausgleich. Die Regensburger hatten daraufhin noch einige Großchancen, doch Hamadi Al Ghaddioui (23.), Grüttner (26.) und Asger Sörensen (57.) mit einem Freistoß ans Außennetz konnten nicht nachlegen. Die Begegnung verlor im zweiten Durchgang etwas an Tempo, vor dem Tor fehlte beiden Teams die letzte Konsequenz.

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