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2. Bundesliga : Bielefeld und Paderborn drehen Spiele im Gleichschritt

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Jubel auf der Alm: Bielefeld feiert den Torschützen des Ausgleichstreffers, Andreas Voglsammer (2. von links). Bild: dpa

Zum 700. Mal trifft Bochum in Liga zwei – und wähnt sich mit dem Tor gegen Bielefeld auf der Siegerstraße. Doch mit einem Doppelschlag dreht die Arminia die Partie. Auch Paderborn findet eine späte Antwort auf den Rückstand.

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          Arminia Bielefeld hat sich in der 2. Fußball-Bundesliga durch das 3:1 (0:0) gegen den punktgleichen VfL Bochum mit 34 Zählern auf den zehnten Tabellenplatz verbessert. Nach dem 0:1 durch Patrick Fabian in der 63. Minute drehten Andreas Voglsammer (68.), Fabian Klos (78./Handelfmeter) und Jonathan Clauss (79.) die Partie binnen weniger Minuten.

          Vor 18.192 Zuschauern begann die Arminia am Sonntag forsch und hatte bei einem Lattentreffer durch Cedric Brunner (3.), Klos (21.) und Voglsammer (36.) drei Top-Möglichkeiten zur Führung. Auf der Gegenseite traf Bochums Winter-Verpflichtung Simon Zoller, doch der Treffer wurde wegen einer Abseitsstellung des ehemaligen Kölners zurecht nicht anerkannt (25.). In den zweiten 45 Minuten agierte Bochum offensiv stärker und wurde durch Fabian mit dem 1:0 belohnt. Es war das 700. Zweitligator des VfL. Bochums Jan Gyamerah (81.) sah wegen einer Notbremse die Rote Karte.

          Im Abstiegskampf musste der FC Ingolstadt die vierte Niederlage nacheinander hinnehmen. Die Schanzer verloren trotz 1:0-Führung mit 1:3 beim heimstarken SC Paderborn und verpassten den Sprung auf Platz 17. Die Treffer zum Sieg erzielten Philipp Klement (75.) und Christopher Antwi-Adjej (77./85.).

          Die dritte für Sonntag angesetzte Partie des 1. FC Köln gegen den MSV Duisburg fand hingegen nicht statt, weil der Rasen im Duisburger Stadion nach der am Freitag ausgetragenen Drittligapartie des KFC Uerdingen in nicht bespielbarem Zustand war. „Wir hätten gerne gespielt und können es nicht ändern,
          dass die Voraussetzungen nicht gut genug sind“, sagte FC-Coach Markus Anfang. Doch auch ohne zu spielen darf sich der FC als Gewinner des Spieltags fühlen. Die Kölner profitieren im Aufstiegskampf von den Patzern der Konkurrenz. Vor allem die dritte Heimniederlage des Tabellenzweiten Hamburger SV passte den Kölnern gut.

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