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Zweite Bundesliga : Bremen rettet Remis in letzter Minute

  • Aktualisiert am

Füllkrug rettet ein wenig überzeugendes Bremer Spiel nach seiner Suspendierung. Bild: Picture-Alliance

Niclas Füllkrug wendet in der Nachspielzeit eine Bremer Niederlage ab. Außerdem verliert Hannover nach schwacher ersten Hälfte in Regensburg. St. Pauli verteidigt die Tabellenführung erfolgreich.

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          Der zuletzt suspendierte Stürmer Niclas Füllkrug hat Werder Bremen vor einem größeren Patzer bewahrt. In der Nachspielzeit (90.+2 Minute) traf der Stürmer beim SV Sandhausen zum 2:2 (1:1) und verhinderte damit am Sonntag die nächste Niederlage des Erstliga-Absteigers. Unter der Woche war Füllkrug vom Training freigestellt worden, stand aber beim Abstiegskandidaten Sandhausen im Bremer Kader und wurde früh in der zweiten Halbzeit eingewechselt.

          2. Bundesliga

          Werder ging dank Nicolai Rapp (12.) in Führung. Doppeltorschütze Pascal Testroet (29./Foulelfmeter/84.) nutzte aber Bremer Abwehrschwächen und drehte die Partie für die Nordbadener vor 7252 Zuschauern zwischenzeitlich. Mit dem 1:0 gewannen die Bremer keine Sicherheit und ein folgenschwerer Fehler von Lars Lukas Mai machte die Führung zunichte. Den fahrlässigen Rückpass des Verteidigers lief Bashkim Ajdini ab. Der Torwart von Werder Bremen, Michael Zetterer, stoppte ihn mit einem Foul und hatte beim Strafstoß von Testroet das Nachsehen.

          Ohnehin war Werder in der Defensive anfällig. Dem zweiten Gegentreffer ging ein Fehlpass von Friedl voraus, freistehend köpfte Testroet ein. Doch dann traf Füllkrug, der sogar fast noch für einen Sieg der Bremer gesorgt hätte.

          Hannover verliert in Regensburg

          Derweil läuft Hannover 96 seinen eigenen Ansprüchen weiter hinterher. Die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann verlor bei Jahn Regensburg mit 1:3 (0:2). Aus den vergangenen vier Spielen haben die Niedersachsen nur einen einzigen Punkt geholt. Statt sich wie gewünscht an den Aufstiegsrängen zu orientieren, müssen die 96er nach unten schauen. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.

          Hannover geriet bei den Bayern bereits in der 17. Minute durch ein Tor von Sarpreet Singh in Rückstand. Nach einem Fehler von 96-Torwart Martin Hansen, der bei einem hohen Ball am Spielgerät vorbeischlug, gelang Carlo Boukhalfa nur fünf Minuten später der zweite Treffer für die Gastgeber. Hansen vertrat den an der Wade verletzten Stammtorhüter Ron-Robert Zieler.

          Nach dem Seitenwechsel steigerte sich Hannover deutlich und fand durch den Anschlusstreffer des eingewechselten Sebastian Kerk (54.) auch ins Spiel zurück. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, doch Joël Zwarts entschied die Partie in der zweiten Minute der Nachspielzeit mit dem dritten Regensburger Tor. Für die 96er geht es schon am Mittwoch weiter. Dann empfangen die Roten Fortuna Düsseldorf im DFB-Pokal.

          St. Pauli in bestechender Form

          Der FC St. Pauli hat die Tabellenführung behauptet. Gegen Aufsteiger Hansa Rostock feierten die Kiezkicker am Sonntag mit dem verdienten 4:0 (2:0) ihren fünften Sieg in Serie. Vor 22.006 Fans im Millerntor-Stadion trafen Jackson Irvine (12. Minute), Daniel-Kofi Kyereh (18.), Guido Burgstaller (61.) und Simon Makienok (78.) für St. Pauli. Aufsteiger Hansa Rostock konnte nur eines von zuletzt fünf Spielen gewinnen.

          Das erste Pflichtspiel beider Vereine seit fast zehn Jahren war zwar als Hochrisikospiel eingestuft worden. Doch da die Gäste ihr Kartenkontingent wegen der erneut angewendeten 2G-Regelung komplett zurückgegeben hatten, blieb es auf den Tribünen ruhig. Auf dem Rasen hingegen nicht: Nach einem guten Rostocker Start nutzte St. Pauli seine ersten beiden Chancen konsequent zur frühen 2:0-Führung.

          Erst köpfte Neuzugang Irvine Luca Zanders Vorlage zu seinem ersten Kiezclub-Tor ein, dann war nach Leart Paqaradas Flanke Kyereh mit seinem dritten Saisontreffer zur Stelle. Bei weiteren guten Chancen durch Maximilian Dittgen (23.), Zander (42.) und Marcel Hartel (44.) verhinderte der starke Hansa-Schlussmann Markus Kolke Schlimmeres.

          Nach dem Wechsel hätten Burgstaller (50./Tor nach Videobeweis aberkannt) und der starke Kyereh (53./Pfosten) schon erhöhen können. Burgstaller machte dann aber doch noch sein zehntes Saisontor. Und der Sekunden zuvor eingewechselte Makienok legte noch einmal nach.

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