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SV Wehen Wiesbaden : „Das Ergebnis ist natürlich katastrophal“

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Der SV Wehen Wiesbaden ist den Dresdnern unterlegen. Bild: EPA

Das 2:3 gegen Dresden ist für Wiesbaden schon die vierte Niederlage nacheinander. Im Saisonendspurt präsentiert sich der Aufsteiger im Hinblick auf seine Punkteausbeute in abstiegsreifer Verfassung.

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          Für den SV Wehen Wiesbaden rückt der Abstieg in die dritte Fußballprofiliga näher. Im Duell des Zweitliga-Tabellenvorletzten gegen das Schlusslicht Dynamo Dresden unterlagen die Hessen den Sachsen am Samstag 2:3. Es war für die Wiesbadener schon die vierte Niederlage nacheinander – im Saisonendspurt präsentiert sich der Aufsteiger im Hinblick auf seine Punkteausbeute in abstiegsreifer Verfassung. Gewönne Karlsruhe an diesem Sonntag die Begegnung in Aue, hätten die Wiesbadener vier Spieltage vor Rundenende bereits fünf Punkte Rückstand auf den Relegationsrang 16. „Das Ergebnis ist natürlich katastrophal für uns. Aber wir werden nicht aufgeben“, sagte Cheftrainer Rüdiger Rehm.

          Der Misserfolg zu Hause gegen Dresden, das als auswärtsschwächstes Team der Liga in den 30. Durchgang gegangen war, war aus Wiesbadener Sicht unnötig. Nach dem 2:1 (26. Minute) durch Moritz Kuhn – nur eine Minute davor war Daniel-Kofi Kyereh das 1:1 gelungen – boten sich den Hessen genügend Gelegenheiten, ihre Führung auszubauen.

          Doch sie müssen sich ankreiden lassen, gegen phasenweise eklatant defensivschwache Dresdner geradezu fahrlässig mit ihrem großen Chancenplus umgegangen zu sein. Das rächte sich. Patrick Schmidt mit seinem sehenswerten Kopfballtreffer zum 2:2 (44.) wie aus dem Nichts und Simon Makienok mit seinem späten Siegtreffer zum 3:2 (88.) bestraften die Wiesbadener Nachlässigkeiten. Der Lucky Punch am Ende „tut uns extrem weh“, sagte Rehm. Den Gewinn dreier Punkte hatte Dynamo-Torwart Kevin Broll ermöglicht, als er jeweils mit reflexartigen Paraden das 3:2 durch Maximilian Dittgen (76.) und Kyereh (78.) verhinderte.

          Die Sachsen, die durch ein Eigentor von Wiesbadens Dominik Franke 1:0 (9.) vorne gelegen hatten, waren als offensivschwächstes Team der Liga in das Kräftemessen zweier Abstiegskandidaten gegangen. Dass sie nach Niederlagen gegen Hannover (0:3) und Stuttgart (0:2) nun gleich zu drei Treffern kamen, sagt einiges über die Unzulänglichkeiten der Wiesbadener aus, die das heimschwächste Team der Liga bleiben. Auch diese Statistik ist stark abstiegsverdächtig.

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