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Zweite Bundesliga : Eigentor-Glück für Nürnberg – Diekmeier trifft erstmals

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Am Ende nahm der 1. FC Nürnberg doch noch einen Punkt aus Regensburg mit. Bild: dpa

Der Abstiegskampf in der zweiten Bundesliga spitzt sich zu. Nürnberg rettet so gerade noch ein Remis. Osnabrück siegt. Und Sandhausen jubelt, weil einer ein Tor schießt, der als Profi noch nie traf.

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          Der 1. FC Nürnberg steckt im Abstiegskampf der zweiten Fußball-Bundesliga fest und muss weiterhin um den Klassenverbleib bangen. Die seit nunmehr vier Spielen sieglose Mannschaft von Trainer Jens Keller schaffte am Dienstagabend im Derby bei Jahn Regensburg durch ein Eigentor von Tim Knipping in der Nachspielzeit noch das 2:2 (1:1), wartet damit aber immer noch auf den ersten Sieg nach der Corona-Pause.

          2. Bundesliga

          Trotz des ersten Treffers nach 297 Minuten durch Mikael Ishak, der zu seinem ersten Einsatz in diesem Jahr kam, gerieten die Gäste durch die Treffer von Andreas Albers (44.) und Sebastian Stolze (48.) in Rückstand. Erst das Eigentor von Knipping (90.+4) verhalf den Gästen zu einem glücklichen Punktgewinn.

          Erschwerend für die Nürnberger kam hinzu, dass die Konkurrenz zu wichtigen Erfolgen kam. Der VfL Osnabrück konnte seine Negativserie in diesem Jahr beenden und kam zum ersten Sieg nach zuvor zehn Spielen ohne Punkte-Dreier. Die Treffer zum überraschenden 2:0-Auswärtssieg bei der zuvor vier Spiele unbesiegten Spielvereinigung Greuther Fürth erzielten David Blacha in der neunten Minute und Niklas Schmidt mit seinem vierten Saisontreffer (58.). Damit verbesserten sich die Niedersachsen auf Rang zwölf.

          Auch der SV Sandhausen landete nach acht sieglosen Spielen in Serie im Abstiegs-Duell mit dem SV Wehen Wiesbaden einen wichtigen Punkte-Dreier und verbesserte sich um einen Rang auf Platz 13. Der zuletzt gesperrte Kapitän Dennis Diekmeier erzielte bei seiner Rückkehr den Treffer zum 1:0-Endstand beim Tabellensiebzehnte. Es war sein erstes Tor überhaupt. Der 30-Jährige war zuvor in 203 Bundesligaspielen für Nürnberg und den Hamburger SV, 59 Zweitliga-Einsätzen für Sandhausen und 15 Drittliga-Einsätzen für Werder Bremen II ohne Torerfolg geblieben. Auch in zehn DFB-Pokalspielen traf Diekmeier nicht. „Ich bin natürlich sehr glücklich. Endlich ist der Fluch vorbei“, sagte Diekmeier.

          Im Kampf um den Anschluss an Platz drei bejubelte der SV Darmstadt 98 einen weiteren Erfolg. Ausgerechnet gegen den ehemaligen Trainer Dirk Schuster gewannen die Hessen bei Erzgebirge Aue mit 3:1 (1:1) und festigen den fünften Platz. Ein verwandelter Foulelfmeter von Tobias Kempe (19.) und ein Doppelpack von Serdar Dursun (72./81.) brachten Darmstadt auf Erfolgskurs, Florian Krüger (8.) hatte die 1:0-Führung für die Gastgeber erzielt.

          Das Spiel von Tabellenführer Arminia Bielefeld gegen Dynamo Dresden wurde auf den 15. Juni verlegt, die beiden Verfolger VfB Stuttgart (3.) und Hamburger SV (2.) treffen am Donnerstag im direkten Duell aufeinander.

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