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Zweite Bundesliga : Furioses Spiel mit vielen Toren in Regensburg

  • Aktualisiert am

Jahn Regensburg und der VfL Osnabrück schenkten sich nichts. Bild: dpa

Keine Sieger am Freitag in der zweiten Bundesliga: Hannover erlebt eine weitere Enttäuschung im eigenen Stadion. Und beim Duell zwischen Regensburg und Osnabrück geht es ziemlich turbulent zu.

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          Hannover 96 wartet in der zweiten Fußball-Bundesliga weiter auf den ersten Heimsieg und hat einen abermaligen Rückschlag einstecken müssen. Gegen den SV Sandhausen reichte es für den Absteiger am Freitag auch im sechsten Versuch lediglich zu einem 1:1 (1:0).

          2. Bundesliga

          Damit dürfte der Druck auf Trainer Mirko Slomka weiter steigen. Mit 14 Punkten rangieren die Niedersachsen in der unteren Tabellenhälfte, Sandhausen ist vorerst Neunter. Die 1:0-Führung durch Hendrik Weydandt (7. Minute) glich Sandhausens Aziz Bouhaddouz (62.) vor 24.100 Zuschauern zum verdienten Punktgewinn für die Gäste aus.

          Ein schnelles Kopfball-Tor von Weydandt, der alle bisherigen drei Heimtore für 96 erzielte, sorgte bei Hannover 96 für wenig Sicherheit. Zudem verpasste Marvin Ducksch in der 20. Minute kläglich das 2:0, als er freistehend weit verzog. Auf der Gegenseite rettete 96-Ersatztorhüter Michael Esser, der den gesperrten Ron-Robert Zieler vertrat, mehrmals glänzend. In der zweiten Hälfte rannte Sandhausen weiter an und konnte sich bei Bouhaddouz bedanken, der den überfälligen Ausgleich erzielte.

          Der SSV Jahn Regensburg verpasste in einem furiosen Spiel unterdessen den Sprung auf Platz vier. Trotz Führung reichte es für die Gastgeber am Freitag nur zu einem 3:3 (2:0) gegen den VfL Osnabrück. Jan-Marc Schneider (34. Minute), Kapitän Marco Grüttner (43.) und Chima Okoroji (53.) trafen vor 10.179 Zuschauern für Regensburg. Moritz Heyer (63./72.) sowie Marco Alvarez (49.) sicherten den Gästen mit ihren Toren einen Punkt. Der Jahn steht mit 16 Punkten auf Rang fünf, Osnabrück belegt mit 13 Zählern Platz 14.

          Die Gastgeber demonstrierten von Beginn an ihre Stärke und wurden für die gute Leistung vor der Pause belohnt. Erst traf Schneider sehenswert, dann schloss Grüttner einen perfekten Konter nach Zuspiel von Sebastian Stolze glänzend ab. Der VfL war mit dem 0:2 zur Pause noch gut bedient. Nach dem Seitenwechsel konnten die Niedersachsen zwar schnell durch Alvarez verkürzen, nur vier Minuten später stellte Okoroji den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her. Doch Heyer schoss den VfL in einer turbulenten Partie mit einem Doppelschlag noch zu einem Punktgewinn.

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