https://www.faz.net/-gtm-7zgb0

Zweite Bundesliga : Alle spielen für Ingolstadt

  • Aktualisiert am

Ingolstadt und Pascal Groß sind auch im neuen Jahr nicht zu stoppen Bild: Imago

Aufstiegsfavorit Ingolstadt ist auch im neuen Jahr nicht aufzuhalten. Die Schanzer siegen in Fürth und enteilen der Konkurrenz, weil die Verfolger aus Leipzig und Darmstadt zum Start patzen.

          Aufstiegsfavorit FC Ingolstadt 04 bleibt auch nach der Winterpause in der zweiten Fußball-Bundesliga erfolgreich. Die Mannschaft von Ralph Hasenhüttl gewann am Freitagabend zum Start der zweiten Saisonphase bei der Spielvereinigung Greuther Fürth verdient mit 1:0 (1:0) und stürmt dem ersten Aufstieg in die Eliteliga weiter entgegen.

          Der Vorsprung der Ingolstädter wuchs vor den Partien einiger Verfolger am Wochenende auf zehn Zähler vor dem Relegationsplatz an. Vorerst auf Rang zwei schob sich der SV Darmstadt 98 nach einem 0:0 (0:0) beim VfR Aalen. RasenBallsport Leipzig unterlag überraschend beim abstiegsbedrohten FC Erzgebirge Aue 0:2 (0:1).

          Die Mission Aufstieg 2015 begann für die Ingolstädter schwungvoll. Die Gäste hatten von Anfang an mehr vom Spiel und gingen durch den sechsten Saisontreffer von Pascal Groß verdient in Führung. Nach einer guten halben Stunde nutzte der Mittelfeldspieler ein Durcheinander in der Fürther Abwehr (31.). „Wir haben große Ziele“, betonte der Torschütze bei Sky. Coach Hasenhüttl urteilte: „Die Leistung ist schon wieder so, wie ich mir das vorstelle. Aber etwas weniger zittern lassen, wäre heute besser gewesen.“

          Die Fürther erarbeiteten sich viel zu selten nennenswerte Chancen und setzten ihre Torflaute fort. Schon das sechste Liga-Spiel nacheinander blieben sie ohne eigenen Treffer, die sportliche Krise verschärfte sich. „Natürlich muss man wachsam sein“, betonte Trainer Frank Kramer bei der Frage, inwiefern die Franken auf die Abstiegsränge schielen müssen. „Wir sind gut beraten, wenn wir die Ruhe bewahren. Wir sollten nicht schwarz sehen“, meinte Profi Sebastian Freis.

          Erzgebirge Aue gelang ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf Bilderstrecke

          Eine weitere Enttäuschung musste zum Auftakt des 20. Spieltags auch Aufstiegskandidat Leipzig einstecken. „Nach relativ guten ersten 25 Minuten haben wir uns ganz schlecht in der Viererkette verhalten“, sagte Trainer Alexander Zorniger mit Blick auf die Defensivschwächen.

          Kurz vor dem Halbzeitpfiff gelang Aue der erste Schritt zum ersehnten Sieg im Kampf um den Klassenverbleib. Neuzugang Selcuk Alibaz vollstreckte (45.), nachdem der Schuss von Arvydas Novikovas an die Latte geknallt war. Nach der Pause verwandelte Patrick Schönfeld zudem einen Handelfmeter (58.). Das Team von Trainer Tomislav Stipic sicherte sich den vierten Saisonsieg und verließ damit vorerst den letzten Tabellenplatz.

          Darmstadt baute seine Serie auf elf Partien ohne Niederlage aus, verpasste aber bei den um den Klassenverbleib bangenden Gastgebern vor 5287 Zuschauern ein besseres Ergebnis. In einer mäßigen Partie hatten die Hessen allerdings Pech mit einem Pfostentreffer von Leon Balogun (71.).

          Weitere Themen

          Irlands Golfer Lowry dominiert vor Finaltag

          British Open : Irlands Golfer Lowry dominiert vor Finaltag

          Es könnte der erste Triumph bei einem Major-Turnier für Shane Lowry werden: Vor dem Finaltag liegt der Golf-Profi vier Schläge vor dem Engländer Tommy Fleetwood. Damit hat Lowry beste Chancen auf den Titel.

          Topmeldungen

          Der britische Justizminister David Gauke

          Wegen Johnson : Britischer Justizminister kündigt Rücktritt an

          Sollte Boris Johnson Premierminister werden, will David Gauke sein Amt niederlegen. Ein No-Deal-Brexit, wie ihn Johnson verfolge, bedeute seiner Meinung nach eine nationale „Demütigung“, die er nicht unterstützen könne.
          Feierliches Rekrutengelöbnis und Gedenken an den Widerstand gegen das NS-Regime

          Wegen Sicherheitsbedenken : Bundeswehr weist extremistische Bewerber ab

          Seit 2017 wird jeder potentielle Neusoldat durchleuchtet. Von mehr als 43.000 Bewerbern sind bisher 63 abgelehnt worden, darunter Neonazis, Islamisten und andere „Gewaltbereite“. Es gibt eine Vermutung, warum es nicht mehr sind.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.