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Zweite Bundesliga : Fortuna Düsseldorf bleibt oben dran

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Düsseldorfs Dawid Kownacki freut sich auf die eigene Art. Bild: dpa

Zum ersten Mal seit 16 Jahren gewinnt Fortuna Düsseldorf in Kiel – und behält den Aufstieg weiter im Blick. Hansa Rostock gewinnt auswärts. Und auf dem Betzenberg in Kaiserslautern fallen keine Tore.

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          Fortuna Düsseldorf hat einen weiteren Beweis seiner neuen Auswärtsstärke geliefert und mit 2:1 (1:0) bei Holstein Kiel gewonnen. In der Partie der Tabellennachbarn waren Shinta Appelkamp (42. Minute) und Dawid Kownacki (82.) per Foulelfmeter für die Gäste erfolgreich. Steven Skrzybski (70.) hatte mit seinem zehnten Saisontor für Kiel getroffen. Fortunas Marcel Sobottka sah die Gelb-Rote Karte (90.+3).

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          Düsseldorf gewann zum dritten Mal nacheinander ein Auswärtsspiel und scheint seine Schwäche auf fremden Plätzen überwunden zu haben. Zudem beendete das Team seine Negativserie: Seit 16 Jahren hatten die Fortunen nicht mehr gegen Kiel gewonnen.

          In der offensiv geführten Partie ergaben sich auf beiden Seiten schon zu Beginn Torchancen. Die größte vergab Düsseldorfs Emmanuel Iyoha (9.), als er frei stehend nur das Außennetz traf. Appelkamp machte es kurz vor der Halbzeit besser und vollendete nach sehenswerter Vorarbeit von Kristoffer Petersen für die dominierenden Gäste. Nach der Pause wurden die Platzherren druckvoller und erarbeiteten sich mehr Chancen, spielten aber nicht präzise genug.

          Bei den Kielern gab der 20-jährige Tim Schreiber sein Zweitligadebüt im Tor, weil Stammtorhüter Thomas Dähne mit einem grippalen Infekt ausgefallen war. Mehrfach zeigte der Junioren-Auswahlspieler seine Klasse, beim Foulelfmeter war er jedoch machtlos.

          Rostock gewinnt in Regensburg

          Zwei Tore von Hansa Rostocks Kai Pröger haben den Aufwärtstrend des SSV Jahn Regensburg gestoppt und den Oberpfälzern nach zwei Ligasiegen hintereinander die sechste Saisonniederlage zugefügt. Der Rostocker Offensivspieler (7./26. Minute) leitete am Samstag den ungefährdeten 3:0 (2:0)-Auswärtserfolg ein. Auch noch durch ein Eigentor von Jan Elvedi (64.) kam es zu dem deutlichen Endstand. In der Tabelle rückten die Norddeutschen bis auf einen Punkt an die Regensburger heran.

          Die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor machte den Unterschied. Regensburg hatte phasenweise zwar mehr Ballbesitz, Joshua Mees (16./44.) scheiterte allerdings zweimal im Eins-gegen-Eins mit Rostocks Torwart Markus Kolke. Die unbefriedigende Chancenverwertung bestrafte Hansas Rechtsaußen Pröger: Sein strammer Volleyschuss zum 2:0 sorgte für ein lautes Raunen unter den 10.380 Zuschauern.

          Nach der Pause drängten die Hausherren auf den Anschlusstreffer. Andreas Albers (53.) schoss den Ball aber nur an die Latte. Ein Stellungsfehler vom immer wieder anfälligen Jahn-Torhüter Dejan Stojanovic (65.) brachte die Entscheidung. Elvedi fälschte Svante Ingelssons Schuss ab und der Ball trudelte ins kurze Eck. Stojanovic hatte auf eine Hereingabe in die Mitte spekuliert und sich in die andere Richtung orientiert.

          0:0 lautete der Endstand zwischen den beiden ehemaligen Erstligaklubs 1. FC Kaiserslautern und 1. FC Nürnberg. Aufgrund des großen Zuschauerandrangs wurde die Partie mit rund zehnminütiger Verspätung angepfiffen. Die 46.895 Zuschauer im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion sahen dann ein Spiel auf durchschnittlichem Niveau, in dem beide Teams in erster Linie auf die Defensive bedacht waren.

          Kaiserslautern erspielte sich nach der Pause zwar einige Chancen, scheiterte aber immer wieder am starken Nürnberger Torhüter Christian Mathenia, der mehrmals parierte. Ein vermeintlicher Handelfmeter der Pfälzer wurde in der 80. Minute mit Hilfe des Videobeweises zurückgenommen, weil ein Lauterer den Ball mit der Hand gespielt hatte.

          In der Tabelle befinden sich aktuell beide Traditionsklubs im Mittelfeld. Aufsteiger Lautern hat 20 Punkte und damit ein ausreichendes Polster nach unten. Nürnberg steht bei 15 Punkten und damit nur zwei Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz 16.

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