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Zweite Fußball-Bundesliga : Im Tabellenkeller brennt noch Licht

  • Aktualisiert am

Cottbus gibt alles gegen Karlsruhe - und siegt am Ende tatsächlich Bild: dpa

Bei Energie lebt die Hoffnung auf den Klassenverbleib in der zweiten Bundesliga noch: Der Tabellenletzte Cottbus besiegt Karlsruhe per Elfmeter im Nachschuss. Turbulent geht es in der Schlussphase in Aue zu.

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          Mit seinem späten Siegtreffer hat Boubacar Sanogo beim FC Energie Cottbus die Hoffnung auf den Klassenerhalt in der zweiten Fußball-Bundesliga genährt. Gegen den Karlsruher SC traf der ivorische Stürmer am Samstag in der 80. Minute mit einem Elfmeter-Nachschuss zum 1:0 (0:0)-Sieg.

          Zuvor hatte KSC-Keeper Dirk Orlishausen den Strafstoß von Marco Stiepermann noch pariert. Für Cottbus war es nach dem Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern vor zwei Wochen der zweite Heimsieg gegen einen Aufstiegskandidaten in Serie.

          Das Team von Interimstrainer Jörg Böhme liegt mit nun 20 Zählern vorerst nur noch fünf Punkte hinter dem Relegationsplatz 16. Karlsruhe verpasste es derweil, sechs Tage nach dem begeisternden 4:0-Heimsieg über den SC Paderborn Tabellenplatz drei wieder von den Ostwestfalen zu übernehmen - der KSC ist mit 39 Punkten Vierter.

          Erzgebirge Aue derweil verschenkte einen sicher geglaubten Sieg noch. Die Sachsen trennten sich nach einem späten Gegentreffer vom TSV 1860 München 2:2 (0:1). Vor 8750 Zuschauern im Erzgebirgsstadion brachte Grzegorz Wojtkowiak die Münchner schon in der zweiten Minute in Führung, ehe Jakub Sylvestr (49.) nach dem Wechsel ausgleichen konnte. Der Slowake erzielte mit seinem elften Saisontreffer zugleich einen Vereinsrekord. Rico Benatelli (86.) brachte die Gastgeber dann auf die Siegerstraße, ehe Yuya Osako (90.+2) praktisch mit dem Schlusspfiff per Kopf den Punkt für die Münchner rettete.

          Osaka nutzt die Auer Abwehrschwäche

          Aue startete katastrophal in die Partie - keine Körpersprache, keine gewonnenen Zweikämpfe. Die neu formierte Innenverteidigung mit Oliver  Schröder und Ivan Gonzalez hatte große Anpassungsprobleme. So konnte Wojtkowiak nach einem Eckball und einer Kopfballverlängerung den Ball locker über die Linie drücken. Danach hätte der TSV durch Moritz  Stoppelkamp (5./9.) locker das 2:0 machen müssen, doch Martin Männel parierte glänzend.

          Aue kam danach besser ins Spiel. Der Ausgleich von Sylvestr, der nach einem langen Pass souverän gegen Gabor Kiraly einschob, war hochverdient. In einer umkämpften Schlussphase erzielte Benatelli aus halbrechter Position die Auer Führung. Doch der sicher geglaubte Sieg wurde nicht über die Zeit gebracht: Osaka nutzte in der Nachspielzeit die Abwehrschwäche und köpfte zum Ausgleich ein.

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