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Zweite Liga am Freitag : Bielefeld bleibt Tabellenletzter

  • Aktualisiert am

Kurz keimte Hoffnung auf: Janni Serra erzielte den zwischenzeitlichen Ausgleich für Bielefeld. Bild: dpa

Kein Licht im Tabellenkeller: Arminia Bielefeld muss gegen Karlsruhe die sechste Saisonniederlage hinnehmen. Der KSC hingegen darf nach oben schielen. Das bayerische Duell endet Remis.

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          Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld bleibt auch nach dem 11. Spieltag der zweiten Fußball-Bundesliga Tabellenletzter. Die Ostwestfalen mussten am Freitag eine verdiente 1:2 (0:1)-Heimniederlage gegen den Karlsruher SC hinnehmen und haben als einziges Team nur acht Punkte auf dem Konto.

          Unter dem neuen Trainer Daniel Scherning wurden nach ordentlichem Start nun auch drei der jüngsten vier Spiele verloren. Zudem musste Abwehrspieler Frederik Jäkel nach einem Zusammenstoß mit Mitspieler Oliver Hüsing schon vor der Pause mit Verdacht auf eine Gehirnerschütterung ausgewechselt werden.

          Der KSC dagegen kann sich mit nun 17 Zählern nach oben orientieren. Fabian Schleusener hatte den Badenern die verdiente Pausenführung gesichert (43.). Nach der Pause wurde die Arminia etwas stärker und belohnte sich schnell durch den Ausgleich von Janni Serra (53.).

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          Doch fast im Gegenzug erzielte Marvin Wanitzek mit einem abgefälschten Schuss von der Strafraumgrenze die abermalige Karlsruher Führung – es war der Siegtreffer. Die Bielefelder Zuschauer verabschiedeten ihr Team mit einem lautstarken Pfeifkonzert.

          Fürther Krise verschärft sich

          Greuther Fürths Sportdirektor Rachid Azzouzi ging mit seiner Mannschaft nach dem verpassten Befreiungsschlag hart ins Gericht. „Das war schlecht. Zu ängstlich. Zu wenig Mut“, attestierte der Marokkaner den Franken nach dem 2:2 (1:1) am Freitagabend beim SSV Jahn Regensburg. „Angst lähmt. Wir verlieren die Bälle viel zu schnell“, kritisierte Azzouzi weiter, nachdem Fürth auch am elften Spieltag mindestens ein Gegentor kassiert hatte. 

          Damian Michalski (34.) und Simon Asta (74.) trafen vor 10 .716 Zuschauern für die Spielvereinigung. Kaan Caliskaner (42./62.) sorgte für die zwischenzeitliche Regensburger Führung. Am Ende ist der Punkt für beide Teams zu wenig. Vor allem in Fürth verschärft sich die Krise und Trainer Marc Schneider gerät nach der nächsten sieglosen Partie in der Ferne immer stärker unter Druck. 

          Selbst der erste Profitreffer von Fürths Asta konnte die Stimmung in den fränkischen Reihen da nicht sonderlich aufhellen. „Ich bin schon glücklich über mein erstes Tor, aber ich verstehe nicht, dass wir heute wieder nur unentschieden gespielt haben“, sagte der Kleeblatt-Verteidiger.

          Am Ende musste der Bundesliga-Absteiger sogar froh sein, noch mit einem Punkt nach Hause zu fahren. Denn die Hausherren waren über 90 Minuten die klar bessere Mannschaft und dem Sieg deutlich näher.

          Ein Kopfball von Regensburgs Verteidiger Scott Kennedy (88.) landete nur knapp neben dem Pfosten. Kurz darauf schlenzte Benedikt Saller den Ball aus 14 Meters auf's lange Eck – der eigene Mann grätschte dazwischen.

          „Wir hätten mehr als einen Punkt verdient gehabt. Momentan sitzt eher der Frust“, berichtete Regensburgs zweifacher Torschütze Caliskaner. Immerhin konnte der Jahn nach sieben sieglosen Liga-Spielen in Serie wieder einen Treffer bejubeln. 

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