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4:1 in Osnabrück : Nürnberg meldet sich eindrucksvoll zurück

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Jubel über das 1:0: Flankengeber Valentini (links) und Vollstrecker Schäffler (rechts) Bild: dpa

Überraschend deutlich siegt der 1. FC Nürnberg am Montagabend in Osnabrück. Die Franken führen dank einer starken ersten Hälfte schon zur Pause 3:0. Osnabrück muss dagegen die erste Saisonniederlage verkraften.

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          Der 1. FC Nürnberg hat seine Negativserie in der 2. Fußball-Bundesliga beendet und dem Überraschungsteam VfL Osnabrück die erste Niederlage zugefügt. Die effizienten Franken gewannen zum Abschluss des achten Spieltags verdient mit 4:1 (2:0) und feierten ihren ersten Erfolg seit dem 27. September. In der Tabelle sprang Nürnberg mit nun zehn Punkten auf Platz zehn, Osnabrück bleibt bei 13 Zählern und verpasste die Rückkehr auf den zweiten Rang.

          Torjäger Marcel Schäffler (25.) und Fabian Nürnberger (29.) sorgten mit einem Doppelschlag für die frühe Führung der Gäste, die sich in der Folge etwas zurückzogen und auf Konter lauerten. Osnabrück bemühte sich zwar, brachte die aufmerksamen Nürnberger aber nicht in Bedrängnis. Stattdessen erhöhten Felix Lohkemper (43.) und abermals Schäffler (71.). Sebastian Kerk (90.) betrieb per Foulelfmeter nur noch Ergebniskosmetik.

          2. Bundesliga

          „Das muss man erstmal aufarbeiten. Die Art und Weise in der ersten Halbzeit, das war nicht unsere Mannschaft“, sagte VfL-Keeper Philipp Kühn: „Wir sollten eigentlich vor Selbstvertrauen strotzen, stattdessen schenken wir Nürnberg Selbstvertrauen.“

          Furiose erste Hälfte der Franken

          Nürnberg begann wild entschlossen und hätte gleich in der Anfangsphase durch Pascal Köpke (4.) in Führung gehen können. Schäffler, in der Vorsaison als Spieler des SV Wehen Wiesbaden viermal erfolgreich gegen Osnabrück, drückte den Ball in der fünften Minute über die Linie – stand aber knapp im Abseits. Kurz darauf machten es Schäffler und der für den verletzten Köpke eingewechselte Nürnberger besser.

          Anders als in den vergangenen Wochen, als Nürnberg mehrfach Führungen nicht in Siege ummünzen konnte, blieb das Team von Trainer Robert Klauß konzentriert und souverän. Der dritte Treffer kurz vor der Pause spielte den Gästen zusätzlich in die Karten – fortan hatten sie alles unter Kontrolle.

          2. Bundesliga

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