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2:1 in Nürnberg : Hilbert verhilft Stuttgart spät zum Sieg

  • -Aktualisiert am

Es läuft für den VfB: Auch in Nürnberg siegte Stuttgart und Gebhart (l.) und Celozzi feiern Bild: APN

Stuttgart bleibt unter Christian Gross ungeschlagen. In Nürnberg gewannen die Schwaben mit 2:1. Gebhart traf für den VfB, Bunjaku glich aus. Kurz vor Ende hatte Hilbert seinen großen Auftritt - und der FCN stand wieder mit leeren Händen da.

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          Durch das späte 2:1 (87. Minute) von Roberto Hilbert hat die Erfolgsserie vom Stuttgarter Trainer Christian Gross weiter Bestand, und der VfB dürfte nach fünf Siegen in Folge nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Anders der 1. FC Nürnberg. Für den „Club“ kommt die bittere Heimniederlage nach einem höchst unterhaltsamen Spiel und einer guten kämpferischen Leistung vor 40.000 Zuschauern einem herben Rückschlag gleich. Nach den Toren von Timo Gebhart (22.) und dem Ausgleich durch Albert Bunjaku (60.) verspielten die Nürnberger in der hitzigen Schlussphase einen wichtigen Punkt.

          Die Führung gelang dem VfB in der 22. Minute als Sami Khedira nach einem Pass von Ciprian Marica am linken Flügel den Nürnbergern davon lief. Trotz des Sprints über dreißig Meter behielt der U-21-Europameister die Übersicht und hatte noch genug Kraft, um seine Aktion mit einem weiten Querpass abzuschließen.

          Als der Ball Gebhart erreichte stand der ohne die nötige Bewachung am linken Rand des Nürnberger Strafraums. Raphael Schäfer hatte gegen seinen Flachschuss keine Abwehrchance. Die Nürnberger ließen sich durch den Rückstand nicht beeindrucken. Nach dem 3:1-Sieg in Hannover vor einer Woche hatte Trainer Dieter Hecking wieder „lachende Gesichter“ in seinem Kader entdeckt und gesagt: „Mit diesem Sieg ist die Hoffnung zurück.“

          Nicht ganz unschuldig am Gegentreffer: Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann
          Nicht ganz unschuldig am Gegentreffer: Stuttgarts Torhüter Jens Lehmann : Bild: dpa

          „Wir müssen gucken, dass wir auch die Punkte mitnehmen“

          Offenbar auch eine Portion Selbstvertrauen, denn die Franken antworteten mit noch mehr Offensive. Bunjakus Kopfball (27.) aber konnte Lehmann fangen, vorerst fehlten den Club-Angriffen ein paar Zentimeter zur Vollendung. Die Stuttgarter versuchten mit Kontern zu einem weiteren Erfolg zu kommen.

          Die Folge waren viele Ballverluste auf beiden Seiten im Mittelfeld, das schwer umkämpft blieb. Nürnberg war bis zur Pause die optisch überlegene Mannschaft, ein Tor gelang aber wederCharisteas noch Bunjaku, der in Hannover dreimal getroffen hatte. Stuttgart aber, kurz vor der Pause zuweilen in Bedrängnis, konnte den Vorsprung verteidigen. Die erste Stuttgarter Chance der zweiten Hälfte vergab Marica (47.) mit einem zu schwachen Schuss.

          Es sollte die letzte Möglichkeit für lange Zeit bleiben. Marica musste Kuzmanovic weichen, Gross stärkte angesichts der Nürnberger Angriffe sein Mittelfeld. Weil Nürnberg vorerst weiter die Präzision fehlte, kam der VfB zu Kontern. Am Ende reichte es zu einem Sieg. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, sagte der Nürnberger Mittelfeldspieler Andreas Ottl. „Aber wir müssen gucken, dass wir auch die Punkte mitnehmen.“

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