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2:1 in Nürnberg : Freiburg reichen zwei Chancen und ein Cisse

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Papiss Cisse (r.) im Kreise seiner Lieben: Freiburg feiert seinen Auswärtssiegtorschützen Bild: APN

Dem kaltblütigen SC Freiburg genügen zwei Chancen zum 2:1-Erfolg beim eigentlich überlegenen 1. FC Nürnberg. Torjäger Papiss Cisse aus dem Senegal erzielt beide Tore für die Breisgauer.

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          Der SC Freiburg hat dank Torjäger Papiss Cisse einen klassischen Fehlstart in die neue Saison der Fußball-Bundesliga verhindert. Das Team von Trainer Robin Dutt setzte sich nach der 1:3-Auftaktpleite gegen Aufsteiger FC St. Pauli dank zweier Tore des Senegalesen mit 2:1 beim 1. FC Nürnberg durch und stürzte den Club schon früh in dieser Saison in arge Not. Die Franken gehen mit nur einem Punkt aus zwei Partien in die Länderspielpause.

          Zugang Julian Schieber hatte die Gastgeber mit seinem ersten Liga-Tor im Club-Trikot verdient in Führung gebracht (15.). Doch Papiss Cisse glich zunächst per Foulelfmeter aus (40.), ehe er den unterlegenen, vor dem Tor aber wesentlich kaltblütigeren Freiburgern mit seinem vierten Pflichtspieltor in dieser Saison den Sieg schenkte (52.).

          „Besser als in den ersten 40 Minuten, können wir nicht spielen“, sagte der Nürnberger Trainer Dieter Hecking, „Aber dann haben wir das mit Füßen getreten, was wir uns aufgebaut hatten. Das war eine ärgerliche, eine unnötige Niederlage.“ Sein Freiburger Kollege Robin Dutt sagte: „Ich bin allenthalben zufrieden mit dem Ergebnis und der Einstellung der Mannschaft, ansonsten sollten wir aufpassen, dass hier nicht bald wieder nur Friede, Freude, Eierkuchen herrscht.“

          Den Franken fehlt der Zug zum Tor

          36.780 Zuschauer im Frankenstadion sahen eine einseitige erste Hälfte, in der Nürnberg hätte höher führen müssen. Der 1. FCN war den Gästen läuferisch und taktisch überlegen und hatte zudem mehr Ballbesitz. Allerdings fehlte den Franken der Zug zum Tor, Schieber benötigte die Mithilfe von SC-Torwart Simon Pouplin. Der ließ den Ball nach Freistoß von Mehmet Ekici auf den Kopf von Felix Bastians fallen, von wo er zu Schiebers sprang, der aus fünf Metern einköpfte.

          Auch nach dem 1:0 spielte nur der Club. So musste Freiburg auf den ersten echten Torschuss bis zur 40. Minuten warten - und der brachte gleich den Ausgleich. Dutt hatte auf die Harmlosigkeit seiner Elf im Spiel nach vorne reagiert und mit Stefan Reisinger für Julian Schuster einen weiteren Stürmer gebracht (29.). Und das machte sich bezahlt: Reisinger lief in seiner ersten guten Szene Nürnbergs Verteidiger Per Nilsson davon und war von Andreas Wolf im Strafraum nur durch ein Foul zu bremsen. Den fälligen Strafstoß schoss Cisse sicher rechts unten ins Netz.

          Auch in der zweiten Hälfte begann Nürnberg druckvoller, doch der gute Ekici hatte mit einem Freistoß an die Latte aus 22 Metern Pech. Freiburg war da deutlich effizienter. Schon der zweite Ball auf das Tor von Raphael Schäfer brachte das 2:1. Nach einer Flanke von Jonathan Jäger stand Cisse alleingelassen in der Mitte des Strafraums und konnte unbedrängt einköpfen.

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