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2:1 gegen Sandhausen : Erlösung für den HSV in der Nachspielzeit

  • Aktualisiert am

Die Profis des HSV feiern das 1:0 von David Kinsombi (l.). Bild: dpa

Der Hamburger SV kann doch noch gewinnen. Der ehemalige Bundesliga-Dino schlägt den SV Sandhausen spät und rückt damit nach zuletzt vier sieglosen Partien wieder in die obere Tabellenhälfte der Zweiten Liga.

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          Der Hamburger SV hat seine Durststrecke von vier sieglosen Spielen in der Zweiten Liga beendet. Die Norddeutschen gewannen am Samstagabend gegen den SV Sandhausen 2:1 (0:0) und kletterten in der Tabelle vom zehnten Platz vorerst auf den achten Rang. Das erlösende Tor durch Moritz Heyer gelang den Gastgebern in der sechsten Minute der Nachspielzeit. Zuvor hatten vor 17.950 Zuschauern im Volksparkstadion David Kinsombi vom Elfmeterpunkt (74. Minute) und der Sandhäuser Janik Bachmann (87.) in Unterzahl getroffen. Sein Teamkamerad Marcel Ritzmaier hatte wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte (73.) gesehen.

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          „Wir haben weitergemacht und weiterhin an uns geglaubt, dadurch konnten wir das Spiel wieder auf unsere Seite ziehen“, sagte Heyer bei Sky: „Aber vor dem Ausgleich waren wir nicht mehr mutig genug, das darf nicht noch mal passieren, das ist ganz klar.“

          Der HSV brannte mit Spielbeginn ein Offensivfeuerwerk ab und erarbeitete sich Chance um Chance. Das Führungstor schien nur eine Frage von Minuten zu sein. Aber Robert Glatzel (6.), Heyer (9.), Manuel Wintzheimer (10., 18., 25.), Tim Leibold (12.) und Jonas Meffert (50.) scheiterten. SVS-Torhüter Patrick Drewes zeigte zudem ein starke Leistung.

          Die Erfolglosigkeit vorm Tor des Rivalen raubte den Hamburgern den Elan. Zum Ende der ersten Halbzeit wurden die Dauerläufer bei den Gastgebern ruhiger, was den Sandhäusern Verschnaufpausen verschaffte. Das änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nicht. Zwar wuchs der Ballbesitzanteil der Gastgeber auf 72 Prozent – zwingende Chancen aber gab es kaum. Erst das Foul von Erik Zenga an Sonny Kittel, dass zum Elfmeter führte, brachte das Führungstor.

          Doch die zuweilen indisponierte Abwehr des HSV ermöglichte den Gästen das 1:1. Als kaum jemand mehr an einen Hamburger Sieg glaubte, drosch Heyer den Ball in die Maschen.

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