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2:1 gegen Hannover : Stuttgart bleibt erstklassig

  • -Aktualisiert am

Stuttgart besteht den Klassenkampf und darf auch kommende Saison erstklassig spielen Bild: dapd

Entscheidungen am 33. Spieltag: Durch einen 2:1-Heimsieg über Hannover sichert Stuttgart den Klassenverbleib. 96 hingegen muss den Traum von der Teilnahme an der Champions League begraben, spielt immerhin in der Europa League.

          Während der VfB Stuttgart den Klassenverbleib feiern kann, muss Hannover 96 die letzten Hoffnungen aufgeben, noch die Champions League zu erreichen. Nach dem 1:2 bei den Schwaben und dem gleichzeitigen Sieg von Bayern München bei St. Pauli haben die Niedersachsen einen Spieltag vor Saisonschluss der Bundesliga keine Chance mehr, die Münchner noch zu überholen.

          Ein Treffer des Ungarn Tamas Hajnal sicherte vor 39.000 Zuschauern in der 58. Minute den wichtigen Heimerfolg. Das 2:0 gelang dem Japaner Shinji Okazaki in der 61. Minute. Es war der vierte Sieg der Stuttgarter in Folge, die sich den Erfolg mit einer Leistungssteigerung nach der Pause verdienten. Mit Hajnal und Okazaki trafen beiden „Wintereinkäufe“ des VfB. Lars Stindel gelang in der 66. Minute das 2:1.

          Nur mit einem Sieg hätte sich der Vierte Hannover noch ernsthaft Hoffnungen machen können, am Dritten aus München vorbeizuziehen. Hannover hatte sich am vergangenen Spieltag durch eine 0:1-Heimniederlage gegen Mönchengladbach in die schwierige Lage gebracht. „Nur, wenn wir hier gewinnen, rechne ich mir etwas aus“, hatte 96-Trainer Mirko Slomka vor der Partie gesagt. In Stuttgart zeigte sein Team zu wenig Initiative, um den Druck auf die Münchner aufrecht erhalten zu können.

          Die Partie bot eine halbe Stunde lang hohes Tempo und intensive Zweikämpfe im Mittelfeld, dafür kaum Torchancen. Ob es an den auf der Stadion-Videotafel angezeigten Toren von Hannovers Konkurrent um Platz drei, Bayern München, lag oder an den sommerlichen Temperaturen, die Partie in Stuttgart verlor von Minute zu Minute an Fahrt. Es blieb in der Mercedes-Benz-Arena bei vielen Zweikämpfen, zu denen sich viele Ballverluste auf beiden Seiten gesellten.

          Nach 29 Minuten musste Slomka Mohammed Abdellaoue auswechseln, der minutenlang auf dem Rasen behandelt wurde. Nun schien nicht nur Hannover aus dem Tritt gekommen, auch Stuttgart gelangen lange Zeit kaum flüssige Spielkombinationen. Am Ende war das egal, und der VfB feierte die Rettung.

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