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2:1 gegen Bremen : Dortmund weiter erfolgreich auf der Pirsch

  • -Aktualisiert am

Ich bin platt: Neven Subotic legt es nach dem 2:0 nieder Bild: dpa

Dortmund rückt Leverkusen näher - und damit der Champions League: Beim 2:1 gegen Bremen treffen Großkreutz und Subotic per Kopf. Bremen wacht zu spät auf.

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          Die Fans von Borussia Dortmund sangen voller Inbrunst ihr aktuelles „Lieblingslied“, das nur aus einem Wort besteht: „Europapokal.“ Beim 2:1 über ihren unmittelbaren Verfolger Werder Bremen festigte der BVB nicht nur den vierten Platz in der Bundesligatabelle. Dank der Tore von Kevin Großkreutz (9. Minute) und Neven Subotic (22.) bei einem Gegentreffer von Aaron Hunt (65.) dürfen die Westfalen sogar einen Blick in Richtung des dritten Platz riskieren, den Bayer Leverkusen mit nur noch einem Punkt Vorsprung hält.

          Mitte der ersten Hälfte kamen die Dortmunder Fans aus dem Jubeln gar nicht mehr raus. Nach dem frühen Kopfballtor von Großkreutz hatten sie drei weitere Treffer zu feiern - einen für die eigene Mannschaft und zwei für den FC Bayern, der beim Dortmunder Erzrivalen Schalke 04 antrat. Ob in Gelsenkirchen oder im eigenen Stadion, für die die Borussen lief zunächst alles nach Wunsch. Sie waren mit viel Schwung in die Partie gegen Werder gestartet und hatten sich einen Vorsprung von zwei Toren erarbeitet. Den zweiten Treffer erzielte Verteidiger Subotic, der einen Eckstoß von Zidan ins Netz drückte.

          Aber Werder ist, gerade in letzter Zeit, dafür bekannt, sich von solchen Spielständen allenfalls zurück-, nicht aber umwerfen zu lassen. Auch in dieser Partie gaben die Bremer, die wieder auf Torhüter Wiese zurückgreifen konnte, keineswegs auf. Aber besonders ihrem erfolgreichsten Stürmer Claudio Pizarro war, trotz vielversprechender Möglichkeiten, kein Erfolg beschieden. Im dritten Versuch traf der Peruaner zwar ins Tor, stand dabei aber knapp im Abseits. Nach einer Stunde kam er seinem Ziel näher, erreichte es aber immer noch nicht. Pizarro traf das Lattenkreuz.

          Das passt: Subotic (2.v.l.) hat geköpft, Wiese im Bremer Tor streckt sich vergeblich
          Das passt: Subotic (2.v.l.) hat geköpft, Wiese im Bremer Tor streckt sich vergeblich : Bild: ddp

          Ein in jeder Hinsicht knapper Sieg

          Die Dortmunder verteidigten ihren Vorsprung mit viel Einsatz, aber inzwischen ohne ihren Kapitän Sebastian Kehl, den nach 45 Minuten eine Leistenverletzung außer Gefecht gesetzt hatte. Auch die Bremer mussten ohne ihren Vorarbeiter im Mittelfeld auskommen, Torsten Frings fehlte wegen einer Sperre, die trotz des unberechtigten Platzverweises aus der vergangenen Woche gegen ihn verhängt worden war.

          Im zweiten Durchgang verkrafteten die Bremer das Fehlen von Frings offenbar besser als die Dortmunder die Abwesenheit von Kehl. Werder trat nun wesentlich zielstrebiger, verschaffte sich deutliche Feldvorteile und machte durch den Anschlusstreffer von Aaron Hunt auch dieses Spiel wieder spannend. Der Ausgleich war scheinbar nur eine Frage der Zeit zu sein; den Borussen gelang es nur noch vereinzelt, die eigene Abwehr durch Gegenstöße zu entlasten. Bei einem dieser Angriffe verpassten Hajnal, Schmelzer und Hajnal allerdings nur knapp das dritte Tor für den BVB. Doch letztlich reichten dem Revierklub die beiden Treffer aus der ersten Hälfte zum einem in jeder Hinsicht knappen Sieg.

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