https://www.faz.net/-gtm-98pgh

2:0 in Freiburg : Wolfsburgs erster Sieg mit Labbadia

  • Aktualisiert am

Endlich gewonnen: Wolfsburgs Torschütze Daniel Didavi (r.) freut sich zurecht Bild: dpa

Der VfL Wolfsburg schafft dank des 2:0-Erfolgs beim direkten Konkurrenten den Anschluss in der Tabelle. Freiburgs Petersen agiert nach annullierter Gelb-Roter Karte unglücklich.

          1 Min.

          Der VfL Wolfsburg kann unter Trainer Bruno Labbadia doch gewinnen und hat mit einem 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesammelt. Trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung reichte ein Doppelpack von Daniel Didavi (2./82. Minute) am Samstag vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion für den ersten VfL-Sieg unter Labbadia nach fünf Partien ohne Erfolg.

          Bundesliga

          Damit rückten die Wolfsburger bis auf einen Zähler an die Freiburger heran, die nun bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg wartet. SC-Torjäger Nils Petersen, der nach seiner aufgehobenen Sperre doch spielen durfte, vergab in der 94. Minute einen Handelfmeter und die Chance zum Anschlusstreffer. Zuvor hatte Schiedsrichter Sascha Stegemann selbst die Videobilder studiert.

          Noch beim 0:0 gegen Hertha BSC hatte Bruno Labbadia auf Yunus Malli und Didavi in der Offensive verzichtet. Gegen Freiburg machte sich die Rückkehr der beiden Kreativen in die Startelf schon in der ersten Angriffsszene bezahlt. Didavi nutzte die Schläfrigkeit der Freiburger Viererkette und traf zum 1:0.

          Obwohl Kapitän Petersen nach der überraschenden Rücknahme seiner Gelb-Roten Karte aus dem Schalke-Spiel dabei sein und Streich so eine unveränderte Anfangself in die Partie schicken konnte, reagierten die Badener verunsichert auf den frühen Rückstand.

          Sie leisteten sich zahlreiche Fehler. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierten sich die Breisgauer gegen harmlose Wolfsburger und erarbeiteten sich einige Torchancen. Zwingende waren allerdings nicht darunter. Ein Versuch von Vincent Sierro (56.), einer von Pascal Stenzel (70.): Mehr sprang bis zum Elfmeter in der Nachspielzeit nicht heraus.

          Stattdessen fiel der Treffer auf der Gegenseite. Der eingewechselte Divock Origi hatte Caglar Söyüncü an der Torauslinie mit einem feinen Trick schlecht übertölpelt lassen und das zweite Tor von Didavi vorbereitet.

          Weitere Themen

          Ullrich schlägt Maaßen

          Olympiasieger im Bundestag : Ullrich schlägt Maaßen

          Biathlon-Olympiasieger Ullrich zieht für die SPD erstmalig in den Bundestag ein. Der frühere Bahnradprofi Lehmann hält seinen Wahlkreis für die CDU. Dagegen scheitert die erfolgreichst Olympionikin.

          Topmeldungen

          Gregor Gysi am Sonntagabend in Berlin

          Einzug ins Parlament : Die drei Retter der Linkspartei

          Die Linke ist bei der Bundestagswahl unter die Fünf-Prozent-Hürde gefallen. Trotzdem darf sie mit 39 Abgeordneten ins neue Parlament. Das hat sie drei Kandidaten zu verdanken, die ihre Wahlkreise gewonnen haben.
          Norbert Walter-Borjans am Montag in Berlin

          Wer bildet die Regierung? : Die SPD lockt die Liberalen mit Drohungen

          Die Führung der SPD sucht mit merkwürdigen Methoden nach einem Partner. Gegenüber der FDP und ihrem Vorsitzenden wird sie geradezu beleidigend. Deren Vorstellungen seien „Voodoo-Ökonomie“, sagt Norbert Walter-Borjans.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.