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2:0 in Freiburg : Wolfsburgs erster Sieg mit Labbadia

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Endlich gewonnen: Wolfsburgs Torschütze Daniel Didavi (r.) freut sich zurecht Bild: dpa

Der VfL Wolfsburg schafft dank des 2:0-Erfolgs beim direkten Konkurrenten den Anschluss in der Tabelle. Freiburgs Petersen agiert nach annullierter Gelb-Roter Karte unglücklich.

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          Der VfL Wolfsburg kann unter Trainer Bruno Labbadia doch gewinnen und hat mit einem 2:0-Sieg gegen den SC Freiburg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga gesammelt. Trotz einer über weite Strecken schwachen Leistung reichte ein Doppelpack von Daniel Didavi (2./82. Minute) am Samstag vor 24.000 Zuschauern im ausverkauften Schwarzwald-Stadion für den ersten VfL-Sieg unter Labbadia nach fünf Partien ohne Erfolg.

          Bundesliga

          Damit rückten die Wolfsburger bis auf einen Zähler an die Freiburger heran, die nun bereits seit sechs Spielen auf einen Sieg wartet. SC-Torjäger Nils Petersen, der nach seiner aufgehobenen Sperre doch spielen durfte, vergab in der 94. Minute einen Handelfmeter und die Chance zum Anschlusstreffer. Zuvor hatte Schiedsrichter Sascha Stegemann selbst die Videobilder studiert.

          Noch beim 0:0 gegen Hertha BSC hatte Bruno Labbadia auf Yunus Malli und Didavi in der Offensive verzichtet. Gegen Freiburg machte sich die Rückkehr der beiden Kreativen in die Startelf schon in der ersten Angriffsszene bezahlt. Didavi nutzte die Schläfrigkeit der Freiburger Viererkette und traf zum 1:0.

          Obwohl Kapitän Petersen nach der überraschenden Rücknahme seiner Gelb-Roten Karte aus dem Schalke-Spiel dabei sein und Streich so eine unveränderte Anfangself in die Partie schicken konnte, reagierten die Badener verunsichert auf den frühen Rückstand.

          Sie leisteten sich zahlreiche Fehler. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierten sich die Breisgauer gegen harmlose Wolfsburger und erarbeiteten sich einige Torchancen. Zwingende waren allerdings nicht darunter. Ein Versuch von Vincent Sierro (56.), einer von Pascal Stenzel (70.): Mehr sprang bis zum Elfmeter in der Nachspielzeit nicht heraus.

          Stattdessen fiel der Treffer auf der Gegenseite. Der eingewechselte Divock Origi hatte Caglar Söyüncü an der Torauslinie mit einem feinen Trick schlecht übertölpelt lassen und das zweite Tor von Didavi vorbereitet.

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