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2:0 in Duisburg : Die Stürmer bescheren Schalke Platz zwei

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Vorsicht, Ball: Schalkes Bordon (l.) gegen Duisburgs Ishiaku Bild: REUTERS

Mit einem kaum gefährdeten 2:0-Sieg in Duisburg kehrte der FC Schalke in die Erfolgsspur zurück. Beim MSV trafen der viel gescholtene Halil Atintop und Sturmpartner Kuranyi. Die „Königsblauen“ kletterten damit auf den zweiten Platz.

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          Der FC Schalke 04 hat sich mit dem zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen in der Fußball-Bundesliga die Champions-League-Plätze erobert und den MSV Duisburg in eine sportliche Krise gestürzt. Der Meisterschaftszweite gewann am Dienstag abend das Revier-Derby beim Aufsteiger mit 2:0 (1:0) und bleibt in der laufenden Saison weiterhin unbesiegt. Die Duisburger hingegen mussten schon die dritte Niederlage in Serie hinnehmen.

          Vor 31.500 Zuschauern in der ausverkauften MSV-Arena erzielten Halil Altintop in der dritten und Kevin Kuranyi in der 75. Minute die Treffer für die Schalker. „In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt und die Räume eng gemacht. Knackpunkt war aber, durch so ein dummes Tor in Rückstand zu geraten. In der zweiten Halbzeit haben wir immer mehr aufgemacht und die Schalker so zu Kontern eingeladen. Schalke hat verdient gewonnen“, sagte MSV Trainer Rudi Bommer.

          Altintop muss den Ball nur ins leere Tor schieben

          Nach dem souveränen 3:0-Sieg gegen Arminia Bielefeld am vergangenen Wochenende wurden die Schalker auch an der Wedau von Beginn an ihrer Favoritenrolle gerecht. Trainer Mirko Slomka vertraute bis auf den angeschlagenen Gerald Asamoah auch der zuletzt erfolgreichen Elf. Der für Asamoah in die Startformation gerückte Altintop rechtfertigte seine Nominierung gleich in der dritten Minute mit dem Führungstreffer für die Gäste.

          Eine Flanke von Abwehrchef Marcelo Bordon ließ MSV-Torhüter Tom Starke an der Strafraumgrenze aus den Händen rutschen, so dass der zuletzt von den eigenen Fans kritisierte und ausgepfiffene türkische Nationalspieler den Ball ins leere Tor schieben konnte. Die vom frühen Rückstand sichtlich überraschten Duisburger, die mit Klemen Lavric als einziger Spitze und Manasseh Ishiaku im offensiven Mittelfeld starteten, fanden nur schwer ihren Rhythmus und kaum ein Mittel gegen die von Bordon bestens organisierte Abwehr.

          Kevin Kuranyi gelingt die endgültige Enscheidung

          Die erste Torchance für die Gastgeber, die wegen diverser Verletzungen auf insgesamt neun Spieler verzichten mussten, hatte der Bulgare Blagoy Georgiew nach einer halben Stunde, doch dessen Schuss aus 18 Metern konnte Schalkes Schlussmann Manuel Neuer zur Ecke lenken. Die Schalker kontrollierten die Partie zwar weitgehend, Tormöglichkeiten erspielte sich die Slomka-Elf aber kaum. Im zweiten Abschnitt hatten zunächst die Gastgeber die Chance zum Ausgleich.

          Nach einem Freistoß von Ivica Grlic in der 49. Minute verpassten Christian Tiffert und Fernando Santos den von Neuer abgewehrten Ball nur knapp. In der von vielen Zweikämpfen und Duellen im Mittelfeld geprägten Partie erspielten sich die Gäste die besseren Torgelegenheiten. Kevin Kuranyi, Jermaine Jones und der eingewechselte Peter Lövenkrands hatten kurz nacheinander die Möglichkeiten zum zweiten Treffer, scheiterten aber an der kompakten MSV-Abwehr. Nach schönem Zuspiel von Lövenkrands gelang Kuranyi dann in der 75. Minute mit dem 2:0 die endgültige Entscheidung. „Das Spiel war in der ersten Halbzeit nicht so klar, wie es am Ende aussah. Wir haben zu hektisch agiert, das wurde in der zweiten Halbzeit deutlich besser. Da haben wir uns viele gute Chancen erarbeitet, von denen wir leider nur eine nutzen konnten“, sagte Schalkes Coach Slomka.

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