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2:0 gegen Karlsruhe : Cottbus schöpft wieder Hoffnung

  • Aktualisiert am

Stanislaw Angelow leitete den Sieg ein Bild:

Energie Cottbus steht erstmals seit dem fünften Spieltag nicht mehr auf dem letzten Tabellenplatz. Die Lausitzer schlugen den Karlsruher SC und feierten damit im 15. Spiel den zweiten Saisonsieg.

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          Mit dem zweiten Saisonsieg hat Energie Cottbus im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga neue Zuversicht geschöpft und dem Karlsruher SC einen Dämpfer verpasst. Das Schlusslicht gewann am Samstag daheim 2:0 (0:0) gegen den bisher auf Rang vier platzierten Aufsteiger.

          Mit seinem ersten Bundesliga-Tor leitete Stanislaw Angelow (62.) den verdienten Sieg ein. Es war zugleich das 100. Heimtor in der Cottbuser Bundesliga-Geschichte. Angelows bulgarischer Landsmann Dimitar Rangelow (75.) machte danach alles klar.

          KSC zu passiv

          Cottbus erhöhte unter dem Druck der Tabellenlage nach dem Wechsel das Risiko und schnürte die Karlsruher immer mehr ein. Einen Kopfball von Rangelow parierte KSC-Ersatzschlussmann Jean-Francois Kornetzky noch stark (61.), eine Minute später war er aber chancenlos, als Angelow eine Flanke von Ervin Skela zur inzwischen fälligen Führung freistehend einnickte. Nach einem Konter tauchte Rangelow ganz allein vor Kornetzky auf und schob die Kugel überlegt ein. Die Karlsruher waren nach der Pause auf tiefem Boden lange Zeit zu passiv.

          In einer nicht hochklassigen, aber keineswegs langweiligen Partie haderten die Hausherren bis zur Pause zum wiederholten Mal in dieser Saison mit dem mangelnden Glück. Die nur knapp 11.000 Zuschauer im Stadion der Freundschaft hatten in der ersten Hälfte gleich drei Mal bei Cottbuser Aluminiumtreffern den Torschrei auf den Lippen.

          Aus drei Metern über den Balken

          Ein Freistoß von Rangelow rasierte ebenso die Lattenoberkante (22.) wie ein Versuch von Angelow aus 20 Metern (32.). Sekunden vor der Pause drückte Timo Rost eine Flanke von Rangelow nur an den Pfosten. Noch in der selben Szene forderten die Cottbuser vergeblich Elfmeter nach einer Attacke von KSC-Kapitän Mario Eggimann gegen Dennis Sörensen.

          Die spielerisch zunächst abgeklärter auftretenden Badener hatten ihrerseits im ersten Abschnitt gute Chancen zur Führung, scheiterten jedoch zwei Mal an Energie-Schlussmann Gerhard Tremmel. Der Torhüter klärte nach schönem Konter mit dem Fuß gegen Sebastian Freis (6.) und fischte einen Kopfball von Edmond Kapllani noch aus dem Eck (24.). Der Albaner hätte schon zuvor sein erstes Bundesliga-Tor erzielen müssen, schoss jedoch aus drei Metern über den Balken (19.). In der zweiten Hälfte tauchten die Gäste gegen die leidenschaftlich um den Sieg kämpfenden Lausitzer kaum noch gefährlich vor dem Tor auf.

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