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2:0 gegen Hertha : Stuttgarter Siegesserie hält

  • -Aktualisiert am

Erstaunliche Erfolgswelle: der VfB Stuttgart gewinnt sein fünftes Spiel in Serie Bild: dpa

Dem VfB gelingt sein fünfter Bundesliga-Sieg nacheinander. Damit klettern die Stuttgarter erstmals seit 825 Tagen wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz.

          Der VfB Stuttgart bleibt die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Bundesliga. Am Samstag feierten die Schwaben gegen die von Platz drei auf Rang vier zurückgefallene Berliner Hertha mit einem vollauf verdienten 2:0-Erfolg ihren fünften Sieg nacheinander. Der Lohn: Der VfB kletterte erstmals seit 825 Tagen wieder auf einen einstelligen Tabellenplatz und ist erst einmal Neunter. Dié (51. Minute) und Kostic (84.) waren die Torschützen des Tages und dazu die besten Stuttgarter Spieler.

          Gespannt waren die 45.000 Zuschauer in der Stuttgarter Arena aber auch auf einen alten Bekannten, den beim VfB unglücklich gewordenen Vedad Ibisevic. Der 31 Jahre alte Bosnier war am 30. August nach zweieinhalb Jahren beim VfB (23 Tore in 86 Bundesliga-Einsätzen) zur Hertha gewechselt: zum Nulltarif als Sommerschnäppchen. Dort blühte der seit eineinhalb Jahren torlose Angreifer wieder auf und schlug in der Liga viermal per Doppelpack zu. Eine sehenswerte Übung, die er auch am vergangenen Mittwoch beim 3:2-Erfolg im Pokalviertelfinalspiel beim 1. FC Heidenheim wieder aufleben ließ.

          Ibisevic bewies auch in Stuttgart seine derzeit gute Form, erreichte diesmal aber nicht sein Ziel. Er besaß bei einem Berliner Konter die einzig nennenswerte Chance vor der Pause (37.). Torhüter Tyton aber parierte den Flachschuss famos.

          Was noch nicht war, wurde nach dem Wechsel besser. Das Duell nahm beiderseits an Fahrt auf, die Chancen häuften sich, und den vollen Lohn strich Serey Dié ein. Er erzielte in seinem 29. Bundesligaspiel seinen ersten Treffer für den VfB mit einem vom linken Strafraumeck ins rechte Toreck gezwirbelten Schuss (51.). Den Ball hatte ihm der Berliner Torwart Jarstein vorgelegt, der zuvor Maxims Schuss nur nach vorn abklatschen konnte. Die Fans feierten den 31 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler, und der Ivorer war überglücklich, vom uneigennützigen Dienstleister zum wild entschlossenen Entscheider aufgestiegen zu sein.

          Die Hertha fand auf diesen Wirkungstreffer bis auf einen Pfostenschuss von Brooks (56.) keine passende Antwort mehr und verlor erstmals wieder nach sechs Spielen ohne Niederlage, zumal Kostic einen Stuttgarter Angriff mit Schauwert zum entscheidenden 2:0 vollendete (84.).

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