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2:0 gegen Hertha : Dortmund auf gutem Kurs Richtung Europa

  • Aktualisiert am

Herausragend: Subotic köpft Dortmund nach vorne Bild: dpa

Wenig berauschend, aber sehr konzentriert: Borussia Dortmund hat keine Mühe beim 2:0 gegen Hertha BSC Berlin. Die Hauptstädter müssen ernsthaft nach hinten gucken.

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          Borussia Dortmund kann weiter auf den versöhnlichen Abschluss einer bisher durchwachsenen Saison hoffen. Mit dem 2:0-Sieg über Hertha BSC Berlin am Samstag wahrte der zwischenzeitlich in Abstiegsgefahr geratene Revierklub seine Chance auf die Europa League. Auch im fünften Spiel seit der Rückzugsankündigung von Trainer Jürgen Klopp blieb der BVB ohne Niederlage.

          Vor 80.667 Zuschauern in der ausverkauften Dortmunder Arena erzielten Neven Subotic (9. Minute) und Erik Durm (47.) die Treffer beim verdienten Sieg. Dagegen müssen die seit gut einem Monat sieglosen Berliner weiter um den Klassenverbleib bangen.

          Anders als von BVB-Coach Klopp erwartet, blieb seiner Mannschaft ein zähes Ringen um das erste Tor erspart. Denn das frühe 1:0 von Subotic, der nach einem Eckstoß von Henrich Mchitarjan per Kopf für seinen zweiten Saisontreffer sorgte, durchkreuzte die Pläne der Berliner, den Gegner mit einer defensiven Mauertaktik zu zermürben.

          Das Tor des Innenverteidigers gab Borussia Dortmund Auftrieb. So verfehlte Mchitarjan in der 14. Minute mit einem Schuss aus zwölf Metern das Berliner Tor nur knapp. Weitere Torchancen blieben den Dortmundern jedoch lange verwehrt. Auch der für den verletzten Nationalspieler Marco Reus in die Startelf gerückte Kevin Kampl konnte das Spiel seiner Mannschaft nicht beleben.

          Die Hertha, die nur eines der vergangenen sechs Bundesligaspiele in Dortmund verloren hatte, hielt trotz des Rückstandes an ihrer defensiven Strategie fest. Das verhalf zwar zu Stabilität, aber nicht zu Torgefahr. Alle Versuche, mit Kontern den Ausgleich zu erzwingen, verpufften wirkungslos. Deshalb blieb BVB-Torhüter Mitch Langerak bis zur Halbzeitpause nahezu beschäftigungslos. Nur bei einem Fernschuss von Valentin Stocker (39.) über das Tor wurde es halbwegs gefährlich. 7:1 Torschüsse in den ersten Halbzeit waren Ausdruck der Dortmunder Überlegenheit.

          Schon kurz nach Wiederanpfiff belohnte sich der BVB ein weiteres Mal für seinen wenig berauschenden, aber konzentrierten Auftritt. Mit einem Schuss aus 14 Metern nutzte Innenverteidiger Durm gleich die erste Möglichkeit zum entscheidenden 2:0. Damit war der Widerstand der Berliner endgültig gebrochen. Bis zum Schlusspfiff der Partie waren die Borussen dem 3:0 näher als die Berliner dem Ausgleich.

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