https://www.faz.net/-gtm-vbe8

2:0 gegen Berlin : Bielefeld bleibt ungeschlagen

  • Aktualisiert am

Fathi bringt den Bielefelder Tesche zu Fall Bild: AP

Arminia Bielefeld bleibt auch nach dem dritten Spieltag ohne Niederlage. Die Ostwestfalen besiegten Hertha BSC mit 2:0. Für die Arminia trafen Masmanidis und Wichniarek.

          1 Min.

          Arminia Bielefeld bleibt auch nach dem dritten Spieltag der Fußball-Bundesliga ungeschlagen. Durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg gegen Hertha BSC rückten die Ostwestfalen mit sieben Punkten vorübergehend auf den zweiten Tabellenplatz vor. Vor 20.300 Zuschauern machten Ioannis Masmanidis mit seinem Treffer in der 52. Minute und der ehemalige Berliner Artur Wichniarek in der Schlussminute eine Woche nach dem 2:2 gegen Eintracht Frankfurt den ersten Bielefelder Heimsieg der neuen Saison perfekt.

          Für die Berliner, die nach dem 3:1 gegen Meister VfB Stuttgart abermals eine ansprechende Leistung boten, war das 0:2 allerdings ein Rückschlag. In wenig attraktiven ersten 45 Minuten präsentierten sich die Berliner im Spielaufbau durchdachter, ohne dabei zwingend zu sein. Patrick Ebert mit drei Distanz-Versuchen (3./10./13.) und Sofian Chahed ebenfalls mit einem Fernschuss (33.) versuchten wenigstens, das Bielefelder Tor zu gefährden.

          Freistoß führt zur Bielefelder Führung

          Kurz vor dem Wechsel scheiterte Solomon Okoronkwo aus kurzer Distanz an Arminia-Schlussmann Mathias Hain. Die Gastgeber fielen zunächst vor allem durch viele Missverständnisse auf.

          Christian Eigler mit einem Volleyschuss (23.) hatte noch die beste Chance. Fast unmittelbar nach Wiederanpfiff hatte der gute Brasilianer Lucio bei einem Schuss an das Aluminium des Bielefelder Tores die bis dahin größte Chance der Partie. Fünf Minuten später gab es im Berliner Strafraum einen Rückpass, den Jaroslav Drobny aufnahm. Den folgenden Freistoß verwertete Masmanidis aus fünf Metern zur Bielefelder Führung, die der eingewechselte Spieler (54.) sogar noch hätte ausbauen können.

          Hertha drängte auf den Ausgleich

          In der 57. Minute rettete Hain mit einem Reflex gegen Okoronkwo. Danach gab es auf beiden Seiten Möglichkeiten praktisch im Sekundentakt, Hain musste gegen Okoronkwo und Lucio (62./64.) zwei Mal in höchster Not retten. Auf der Gegenseite scheiterte Eigler an Drobny (62.).

          Die Gäste bedrängten in den letzten 20 Minuten das Bielefelder Tor mit Macht, doch der Ausgleich wollte nicht gelingen. In der 84. Minute zirkelte Ebert einen Freistoß auf die obere Torstange, ehe Wichniarek für Bielefeld zum Endstand erfolgreich war.

          Weitere Themen

          Mia san Uli

          FAZ Plus Artikel: Bayern-Präsident : Mia san Uli

          Uli Hoeneß hat vierzig Jahre lang ausgeteilt und eingesteckt. Jetzt macht der Bayern-Präsident Schluss. Es ist der Abschied von einem Typus, den die moderne Wirtschaftswelt kaum nochmal hervorbringen wird – sie hielte ihn gar nicht mehr aus.

          Topmeldungen

          Neuer Kandidat bei Demokraten : Ein Neuer für die Mitte

          Das Feld der demokratischen Präsidentschaftsbewerber ist gut gefüllt. Trotzdem macht nun noch ein Neuer mit. Der Einstieg Deval Patricks hängt auch mit der Unzufriedenheit vieler Großspender mit den bisherigen Kandidaten zusammen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.