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5:3 gegen Mönchengladbach : Spektakulärer Sieg für Hoffenheim

  • -Aktualisiert am

Die Hoffenheimer kommen der Champions League immer näher. Bild: AFP

Was für ein Spiel! Hoffenheim und Gladbach laden zum Tag des offenen Tores und bieten den Fans ein Spektakel. Das bessere Ende für sich hat die TSG, die der Champions League immer näher kommt.

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          Es war eine wilde Achterbahnfahrt mit dem besseren Ende für die TSG 1899 Hoffenheim. Der Tabellendritte der Fußball-Bundesliga besiegte am Samstag in einem spektakulären Duell den Achten Borussia Mönchengladbach 5:3 durch die Treffer von Szalai (9./24. Minute), Demirbay (58./89.) und Uth (78.) bei Gegentoren durch Vestergaard (31.), Stindl (35.) und Dahoud 78.). Das Spiel war ein großes Ostergeschenk für die 30.150 Zuschauer in der ausverkauften Sinsheimer Arena.

          In Hoffenheim sind sie schon lange stolz darauf, auf gleich vier verlässliche Torschützen bauen zu können. Mögen auch der in der Rückrunde auftrumpfende André Kramaric (zwölf Treffer) und der in der Hinrunde starke Sandro Wagner (elf Tore) als beste Schützen im Blickpunkt stehen, so lässt sich auch die Torquote von Mark Uth und Adam Szalai (beide sieben) sehen. Der 29 Jahre alte Ungar bekam am Samstag mal wieder von Anfang an die Gelegenheit, Gutes für sich und seine Mannschaft zu tun. Er nutzte sie mit seinen beiden Toren eindrucksvoll, verschaffte damit aber seinem Team keinen entscheidenden Vorteil.

          Szalai brachte die TSG mit einem Doppelpack auf Kurs. Bilderstrecke
          Szalai brachte die TSG mit einem Doppelpack auf Kurs. :

          Die unter Trainer Dieter Hecking auswärtsstarken Gladbacher glichen den Rückstand noch vor der Pause aus. War das 1:2 nach Wendts Freistoß und Vestergaards Torgrätsche noch regulär, fehlte dem 2:2 die Berechtigung. Der schwache Schiedsrichter Dingert hätte, als Torhüter Baumann den Ball vor dem anstürmenden Hofmann wegschlagen wollte, pfeifen müssen, da der Gladbacher Linksaußen dabei den Arm ausstreckte und ein unzweideutiges Handspiel beging. Allerdings nicht nach Dingerts Ansicht, der weiterspielen ließ, so dass Dahoud den Ball zu Kapitän Stindl querlegte und der zum 2:2 einschob.

          Bei Halbzeit durfte sich Hoffenheim benachteiligt fühlen, zumal den Kraichgauern nach Vestergaards Foul an Kramaric (43.) auch noch ein möglicher Strafstoß verwehrt wurde. Was ihnen zur Pause fehlte, holten sich die Nordbadener inmitten der besten Gladbacher Phase zurück, als Demirbays raffiniert angeschnittener Freistoß den Weg ins Tor fand – und Torhüter Sommer schlecht aussehen ließ. Uth, eingewechselt für Wagner, bewies schließlich seine exquisite Schützenqualität, als er mit einem Schuss ins Dreieck auf 4:2 erhöhte, ehe Dahouds Tor letzte Gladbacher Hoffnungen weckte, die Demirbay mit dem 5:3 kurz vor Schluss zerstörte.

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