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Zweite Bundesliga : Erfolgreicher Start für Nürnberg und Heidenheim

  • Aktualisiert am

Erfolgreicher Kraftakt: Nürnbergs Kapitän Behrens nach dem Auftaktsieg. Bild: dpa

Nach dem Stuttgarter Sieg zum Start ist auch Mitabsteiger Nürnberg in der zweiten Bundesliga erfolgreich. Der Club siegt auswärts. Heidenheim profitiert von zwei späten Toren. Keinen Sieger gibt es in Kiel.

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          Der 1. FC Nürnberg ist in der zweiten Fußball-Bundesliga hervorragend aus den Startlöchern gekommen. Der Bundesliga-Absteiger gewann das erste Pflichtspiel unter seinem neuen Trainer Damir Canadi 1:0 (0:0) bei Dynamo Dresden. Den Treffer des Tages erzielte der österreichische Neuzugang Nikola Dovedan (53.). Zum Saisonauftakt hatte sich der VfB Stuttgart am Freitagabend im Duell der Bundesligaabsteiger gegen Hannover 96 mit 2:1 (2:1) durchgesetzt.

          2. Bundesliga

          Die größte Möglichkeit für den Club im ersten Durchgang hatte Torjäger Mikael Ishak kurz vor Halbzeitpfiff vergeben. Zuvor hatte Dresdens neuer Torwart Kevin Broll nicht allzu viel zu tun. Torchancen blieben aber auch auf der anderen Seite Mangelware, da Dynamo seine Konter nicht konsequent genug zu Ende spielte. Im zweiten Abschnitt nutzte Nürnberg seine erste gute Möglichkeit. Nach einer präzisen Flanke von Neuzugang Oliver Sorg war der ehemalige Heidenheimer Dovedan per Kopf zur Stelle. Dresden erhöhte anschließend den Druck, fand vor 29.152 Zuschauern  gegen die gut gestaffelte Defensive der Franken aber kein Durchkommen.

          Der 1. FC Heidenheim verdarb Aufsteiger VfL Osnabrück mit zwei späten Toren den Start. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt siegte am Samstag mit 3:1 (0:0) in Osnabrück. Nach acht Jahren in der Drittklassigkeit sorgte Anas Ouahim (58. Minute) für die Osnabrücker Führung. Doch Sebastian Griesbeck (74.), Robert Leipertz (89.) und David Otto (90.+3) drehten die Partie vor 12.909 Zuschauern für die Heidenheimer.

          Nach einer sehr ereignisarmen ersten Halbzeit wurden die Gastgeber von Minute zu Minute besser und selbstbewusster. Osnabrück belohnte
          sich durch einen Treffer des früheren Kölners Ouahim. Ohne den gesperrten Torjäger Robert Glatzel blieben die Gäste lange Zeit ohne Durchschlagskraft im Angriff. Einen abgefälschten Schuss von Griesbeck lenkte Denis Thomalla zum glücklichen 1:1 ins Tor. Nach der Gelb-Roten Karte für Kevin Wolze (83.) kippte das Spiel endgültig. Leipertz traf kurz vor Schluss per Kopf, Otto markierte in der Nachspielzeit den 3:1-Endstand für die Heidenheimer, die am 4. August nächster Gegner des VfB Stuttgart sind.

          Holstein Kiel blieb beim Einstand von Trainer André Schubert ein Sieg versagt. Die Norddeutschen kamen über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden gegen den SV Sandhausen nicht hinaus. Emmanuel Iyoha (52. Minute) erzielte vor 10.103 Zuschauern im Holstein-Stadion das Tor für die Gastgeber, nachdem Kevin Behrens (4.) die Sandhäuser zuvor in Führung gebracht hatte.

          Die Kieler steckten den frühen Rückschlag bei heißem Sommerwetter gut weg und waren in der Folge vor allem in der zweiten Halbzeit klar spielbestimmend. Ein sehenswerter Spielzug über Linksverteidiger Johannes van den Bergh und Mittelstürmer Janni Serra zum Ausgleich machte wieder Hoffnung auf ein erfolgreiches Schubert-Debüt. Holstein drängte danach weiter und war optisch klar überlegen. Gegen kompakt stehende Gäste tat sich Schuberts Elf allerdings schwer. In der Schlussphase gab es dann zahlreiche Gelegenheiten zum Siegtreffer. Die beste vergab Jonas Meffert, der in der 90. Minute per Kopf nur den linken Pfosten traf.

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