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Toni Schumacher im Interview : „Wir schmeißen den Trainer nicht einfach raus“

„Wir als Vorstand müssen dafür sorgen, dass der 1. FC Köln für die nächsten Jahre, für die nächste Generation gut aufgestellt ist“: Toni Schumacher. Bild: Picture-Alliance

Der 1. FC Köln ist mit Tabellenletzter in der Bundesliga. Vizepräsident Toni Schumacher erklärt, warum der Klub dennoch an Peter Stöger festhält und der Klub sein Stadion erweitern will.

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          Der 1. FC Köln will trotz der derzeitigen Krise weiter an Trainer Peter Stöger festhalten. Das betonte Harald „Toni“ Schumacher, Vizepräsident des Klubs, gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (Die aktuelle Ausgabe gibt es hier im E-Paper): „Es gibt keines dieser Anzeichen, die bei anderen Krisenklubs oft erkennbar sind: Grüppchenbildung in der Mannschaft, schlechte Kommunikation, Resignation – das findet bei uns alles nicht statt. Für uns steht deshalb überhaupt nicht zur Debatte, einfach den Trainer rauszuschmeißen, nur weil sich das in der Branche so gehört.“ Nach zehn Spieltagen steht Köln mit nur zwei Punkten abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga. An diesem Sonntag (15.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-Bundesliga und bei Sky) treffen die Rheinländer auf 1899 Hoffenheim.

          Michael Wittershagen

          Zuständig für den Sport in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Schumacher bekräftige im Gespräch mit der F.A.S. zudem, dass die perspektivische Planung der Kölner durch die aktuelle sportliche Situation nicht beeinflusst werde. Seit einiger Zeit beschäftigen sich die Klub-Verantwortlichen mit einem Stadionumbau oder einem Stadionneubau, um mehr als 50.000 Zuschauer zu den Heimspielen begrüßen zu können. „Wir als Vorstand müssen dafür sorgen, dass der 1. FC Köln für die nächsten Jahre, für die nächste Generation gut aufgestellt ist“, sagte Schumacher der F.A.S. „Ob wir jetzt mal eine Zeitlang Tabellenletzter sind, spielt für diese Überlegungen keine Rolle. Denn wer sich zu sehr vom Tagesgeschäft abhängig macht, der kann überhaupt nicht mehr planen.“

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