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Nach 2:3 gegen Stuttgart : Köln gibt nicht auf

  • Aktualisiert am

Glauben weiter an den Klassenverbleib: die Spieler des 1. FC Köln um Kapitän Jonas Hector (Zweiter von links). Bild: EPA

Der 1. FC Köln hat den möglichen Sprung vom letzten Tabellenplatz verpasst. Damit rückt der Abstieg für die Rheinländer immer näher. Doch nicht nur der Spielplan lässt eine Rest Hoffnung aufkeimen.

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          Acht Punkte Rückstand, neun Spiele stehen noch aus. Die Chance auf den Klassenverbleib rückt für den 1. FC Köln nach dem 2:3 gegen den VfB in weite Ferne. Allerdings spielt man noch gegen vier unmittelbare Konkurrenten. Stuttgart indes hat keine großen Sorgen mehr. Die Analyse zum Spiel:

          Bundesliga

          DER KNACKPUNKT: Ein grober Fehler mit gewaltigen Konsequenzen hat dem 1. FC Köln die gute Leistung verdorben. Beim 2:1 der Stuttgarter durch Mario Gomez hat Torhüter Timo Horn gepatzt. „Das ist in dieser Situation besonders brutal. Das ist ein Ball, den ein Torwart halten muss. Es tut mir unfassbar leid für die Mannschaft und das ganze Umfeld“, sagte der Keeper. Trost gab es von den Mannschaftskameraden. „Er hat uns schon so viel Punkte gerettet. So etwas passiert einfach. Da macht ihm keiner einen Vorwurf“, sagte Mitspieler Marcel Risse.

          DER MATCHWINNER: Durch Mario Gomez hat sich das Offensivspiel der Stuttgarter erheblich verbessert. „Diese Qualität hat er schon in seiner gesamten Karriere gezeigt. Das hilft uns sehr“, sagte VfB-Profi Dennis Aogo. Zweimal innerhalb von nicht einmal zwei Minuten war Gomez zur Stelle, beim 2:1 profitierte er von Horns Fehler, der sich den Ball nach einem ungefährlichen Schuss selbst ins Tor lenkte. „Ich habe schon ganz andere Gurkentore geschossen“, meinte der VfB-Stürmer.

          DIE HOFFNUNG: „Das ist nicht selbstverständlich, dass ein Tabellen-18. so gut Fußball spielt“, sagte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck. „Wir haben bis zur 40. Minute ein richtig gutes Spiel gemacht mit vielen Positionswechsel, mit viel Tempo. Wir haben alles rausgehauen“, sagte der Coach. Sein Optimismus ist ungebrochen: „Die Art und Weise wie wir gespielt haben, gibt mir Mut. Wir geben nicht auf.“

          DAS RESTPROGRAMM: Fünf der restlichen neun Spiele bestreiten die Kölner auswärts. Dabei tritt die Mannschaft noch bei drei unmmittelbaren Konkurrenten in Bremen, in Freiburg und am letzten Spieltag beim VfL Wolfsburg an. Dazu kommen Auswärtsspiele bei Hertha BSC Berlin und 1899 Hoffenheim. Die Heimspiele haben es in sich: Zunächst im Derby gegen Bayer Leverkusen, dann gegen den Konkurrenten Mainz 05 und in den beiden letzten Heimspielen gegen den FC Schalke 04 und den FC Bayern München. Fünf Siege müssten es wohl sein, um noch irgendwie im Rennen zu bleiben.

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