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3:4 in Köln : Werders Serie endet mit einem Spektakel

  • -Aktualisiert am

Modeste eröffnet den Torreigen. Bild: EPA

Köln und Bremen liefern sich ein furioses Bundesliga-Duell mit sieben Toren und jeder Menge Dramatik. Zwei Spiele vor Schluss liegen beide Teams im Kampf um Europa gleichauf.

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          In einem dramatischen, torreichen Spiel endete für Werder Bremen eine beachtliche Serie. Beim 3:4 gegen den 1. FC Köln verloren die Hanseaten zum ersten Mal nach elf Runden ohne Niederlage wieder eine Partie in der Fußball-Bundesliga. Die Kölner zogen dank des Sieges nach Punkten mit Bremen gleich und verdrängten Werder aufgrund der besseren Tordifferenz vom sechsten Tabellenplatz.

          Beide Mannschaften hatten das Publikum bestens unterhalten – mit viel Schwung und viel Abwechslung. Die erste halbe Stunde gehörte der Heimmannschaft. Anthony Modeste (13. Minute), der zum ersten Mal überhaupt gegen Bremen traf, und der kaum zu bremsende Leonardo Bittencourt (28.) hatten Köln in Führung geschossen.

          Jubel mit Geißbock: Modeste freut sich tierisch über sein 4:2. Bilderstrecke

          Doch die Bremer ließen sich durch den Rückstand nicht einschüchtern, sondern schlugen zurück. Innerhalb von sechs Minuten schufen Fin Bartels (34.) und Theodor Gebre Selassie (40.) ausgeglichene Verhältnisse.

          Und als es schon den Anschein hatte, Werder könnte sogar mit einem Vorsprung in die Pause gehen, meldeten sich die Kölner nach ihrer Schwächephase zurück. Simon Zoller beendete die furiose erste Hälfte mit dem fünften Tor des Abends (45.). Der zweite Durchgang begann, wie der erste aufgehört hatte – mit einem Erfolgerlebnis für die Rheinländer. Modeste baute den Vorsprung auf zwei Tore aus (47.).

          Doch der eingewechselte Werder-Stürmer Serge Gnabry machte es wieder spannend (62.). FC-Trainer Peter Stöger stärkte mit zwei Wechseln die Defensive und hatte mit dieser Maßnahme letztlich Erfolg. Werder versuchte viel, kam aber trotz guter Chancen und trotz der Einwechslung von Claudio Pizarro nicht mehr zum Ausgleich.

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